Das Lebensende und ich

Anregungen für einen leichteren Umgang mit der Endlichkeit

Warum nur haben wir solche Angst vor dem Sterben, wo es doch Milliarden vor uns auch schon getan haben? Was kann man der Angst vor dem Leiden entgegensetzen? Kann man sich auf das Lebensende vorbereiten? Wenn ja, wie?

Welche Energiequellen stehen einem für die vielen Herausforderungen zur Verfügung? Was ist »normal« beim Sterben, aber auch beim Trauern, und wieso sollte man Beerdigungen besuchen?
 
Diesen und weiteren Fragen gehen Sibylle Felber und Steffen Eychmüller in ihrem soeben erschienenen Buch „Das Lebensende und ich“ nach. Sie wollen anregen, sich mit dem Lebensende und der Endlichkeit auseinanderzusetzen, denn es gibt wenig zu verlieren, aber viel zu gewinnen.
„Wenn wir ein wenig dazu beitragen, dass wir alle weniger Angst vor dem Lebensende und mehr Gelassenheit im Umgang mit unserer Endlichkeit haben - dann ist das Ziel des Buchs erreicht.“, so die beiden Autoren.
 
Steffen Eychmüller (* 1962) ist Professor für Palliativmedizin an der Universität Bern und langjähriger Mitarbeiter in vielen nationalen und internationalen Gremien der Palliative Care. Als Facharzt für innere Medizin und Psychosomatik engagiert er sich seit mehr als 20 Jahren in der Palliative Care. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Vermittlung von Wissen nicht nur unter Fachpersonen, sondern auch in der Bevölkerung. Denn das Thema Lebensende umfasst viel mehr als medizinische Themen.
Sibylle Felber (* 1987), MSc, ist Kommunikationswissenschaftlerin und wirkte nach ihrer Spezialisierung in Gesundheitskommunikation in der nationalen Strategie Palliative Care und beim Aufbau des Universitären Zentrums für Palliative Care am Inselspital, Universitätsspital Bern, mit. Sie mag Menschen, die Analyse sozialer Interaktionen und die Endlichkeit. Mit ihrer Arbeit engagiert sie sich für einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Patientinnen, Patienten, Angehörigen und Gesundheitsfachpersonen.
 
Eychmüller, Steffen / Sibylle Felber: Das Lebensende und ich. 128 Seiten, Stämpfli-Verlag 2022, 29 €.