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Broschüre

Kennen Sie schon unsere  Broschüre Sterben, Tod und Trauer. Gemeinsam Abschied nehmen'? Sie will betroffene Menschen unterstützen und das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten stärken. Sie setzt Impulse und benennt Angebote der Hilfe. Sie bietet Orientierung und konkrete praktische Tipps. Aufgegriffen werden Themen wie etwa das Sterben zuhause, der Umgang mit Sterbewünschen oder christliche Rituale. Die Impulse möchten dazu beitragen, Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens zu begreifen. Hier können Sie die Broschüre downloaden bzw. bestellen.
 
 

Hilfreiche Angebote und Adressen

Wenn das Sterben und der Tod in das Leben von Menschen einbrechen oder wenn das Lebensende in sichtbare Nähe rückt, ändert sich alles und viele Fragen tauchen auf. Hier finden Sie hilfreiche Angebote und Adressen, die Sie auf diesem Weg begleiten können.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angebote sind alphabetisch sortiert.
 
 
Allgemeine Ambulante Palliativversorgung (AAPV)
Die Allgemeine Ambulante Palliativversorgung fließt in der Regel mit der üblichen häuslichen Pflege zusammen, setzt aber darauf, Beschwerden und Schmerzen frühzeitig zu erkennen, vorzubeugen und zu lindern. Vor allem setzt die AAPV auf eine adäquate Versorgung in der eigenen Häuslichkeit. Die Palliativbetreuung übernehmen der Hausarzt oder die Fachärztin sowie der bisherige Pflegedienst.
 
 
Ambulante Hospizdienste
Ambulante Hospizdienste unterstützen Schwersterkrankte dabei, die letzte Zeit ihres Lebens zuhause zu verbringen. Die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitenden der rund 1.500 ambulanten Hospizdienste beraten in Fragen der ambulanten Betreuung, arbeiten mit Ärztinnen / Ärzten und Pflegediensten zusammen, begleiten die Familie in der Zeit des Sterbens sowie die Angehörigen auch über den Tod ihres Familienmitgliedes hinaus.
 
Siehe auch:
Über die interaktive Karte können Sie nach ambulanten Hospizgruppen suchen.
 
 
 
Fort- und Weiterbildung
Für die Fort- und Weiterbildung im Bereich Palliative Care  und Trauerbegleitung stehen verschiedene Angebote zur Verfügung.
 
Siehe auch:
 
Link zu dem Seminar 'Im Fluss des Lebens. Gemeinsam sorgen bis zum Tod'
 
 
 
 
 
 
Hausärztliche und fachärztliche Palliativversorgung
Diese Versorgung wird von Ärztinnen / Ärzten geleistet, die sich in besonderer Weise um die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in der häuslichen Umgebung und Heimen kümmern. Alle Ärztinnen / Ärzte haben mindestens einen 40 h Basiskurs Palliativmedizin absolviert und bieten Hausbesuche an.
 
Siehe auch:
 
 
Hospiz- und Palliativnetzwerke
Mit ‚Hospiz- und Palliativnetzwerk‘ wird die Vernetzungsarbeit der Anbieter in der Hospizarbeit und Palliativversorgung einer Region bezeichnet. Darin sind Einrichtungen und Angebote organisiert, die für die Beratung, Begleitung, Behandlung und Versorgung von lebensbegrenzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wie auch ihren Angehörigen am jeweiligen Wohnort zur Verfügung stehen. Die Abstimmung und Koordination der Aktivitäten gilt dem Ziel einer qualitativ hochwertigen Versorgung der Betroffenen.
 
Siehe auch:
 
 
Palliativstationen in Krankenhäuser
Palliativstationen sind spezialisierte Einrichtungen eines Krankenhauses zur Versorgung von Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung. Ziel ist die weitestgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität mit dem Ziel, die verbleibende Lebenszeit möglichst in der gewohnten Umgebung verbringen zu können.
 
Siehe auch:
 
 
Pflegeheime und Pflegedienste mit Palliative Care Qualifikation
Viele Pflegeheime setzen sich für ein würdiges Leben bis zum Tod ein und begleiten auch im Sterben. Eine Abschiedskultur und Gesprächsangebote, um die Wünsche für die letzte Lebensphase zu klären und abzusichern, sind daher wichtige Bestandteile vieler Einrichtungen. Auch ist dort oft speziell für die Palliativpflege und -betreuung geschultes Personal tätig, das in einem multidisziplinären Team zusammenarbeitet und bei Bedarf weiteres Fachpersonal einbezieht.Auch viele Pflegedienste haben mittlerweile Mitarbeitenden, die in Palliative Care ausgebildet sind.
 
Siehe auch:
Über die interaktive Karte können Sie nach Pflegeheimen suchen.
 
 
 
Seelsorge
Seelsorgerinnen und Seelsorger bieten vertrauliche Gespräche in Lebenskrisen, Unterstützung und Trost auf Augenhöhe an. Vielen Menschen tut dies gut und gibt ihnen Kraft.Über die Kirchengemeinde ist es möglich, in Kontakt zu kommen. In einzelnen SAPV-Teams in der Erzdiözese arbeiten Pastoral- und Gemeindereferentinnen / Gemeindereferenten mit. Auch in Kliniken und Pflegeheimen arbeiten Seelsorgende zum Wohle der Patientinnen / Patienten mit.
 
Siehe auch:
 
 
 
Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)
Reicht die Allgemeine Ambulante Palliativversorgung nicht mehr aus, kommt die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung in Frage. Anspruch darauf haben laut § 37b SGB V (5. Sozialgesetzbuch) „Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen“. Durch die enge, gleichrangige Zusammenarbeit sollen die Schmerztherapie und die Symptomkontrolle besser koordiniert werden. Regelmäßige Teamgespräche, Kommunikation und Supervision sind wesentliche Bestandteile dieses Konzepts. SAPV-Teams sind an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr erreichbar. Sie kümmern sich darum, Schwerkranken ein würdiges Sterben zuhause, in stationären Pflegeeinrichtungen oder Hospizen zu ermöglichen.
 
Siehe auch:
 
 
Stationäre Hospize
Stationäre Hospize sind eigenständige wohnliche Einrichtungen für Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung. Eine ganzheitliche Pflege und Versorgung wird durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Hospizes in Zusammenarbeit mit palliativmedizinisch erfahrenen (Haus-)Ärztinnen / Ärzten gewährleistet, um den Bedürfnissen der Patientinnen / Patienten und deren Angehörige gerecht werden zu können.
 
Siehe auch:
Über die interaktive Karte können Sie nach Hospizen suchen.
 
 
 
Trauerbegleitung
Manchmal hilft es, über Trauer zu sprechen, sich auszutauschen und Erfahrungen mit anderen Trauernden zu teilen. Die dabei erlebte Gemeinschaft lässt spüren, dass man auf dem Weg nicht alleine ist.
 
Siehe auch:
Angebote für Trauernde in der Erzdiözese Freiburg:
 
 
 
 
Netzwerke:
 
 
 
Angehörige um Suizid: https://www.agus-selbsthilfe.de/
 
Bundesverband verwaister Eltern und trauernder Geschwister in Deutschland e. V.: https://veid.de/
 
Bundesverband Trauerbegleitung: https://bv-trauerbegleitung.de/
 
 
Vorsorge
Wer sich über das eigene Lebensende und die entsprechenden Vollmachten sowie Verfügungen Gedanken machen möchte, kann neben Gesprächen mit Angehörigen, vertrauten Menschen oder Ärztinnen / Ärzten etwa auch auf Angebote von Bildungseinrichtungen, Hospizgruppen oder Broschüren zurückgreifen:Siehe auch:Die Infomappe „für alle Fälle vorgesorgt“ beinhaltet verschiedene Formulare. Sie wird heraus- gegeben von der Erzdiözese Freiburg und soll dabei helfen, eine vorausschauende Vorsorgeregelung zu treffen. Der Bezug ist möglich unter: www.initiative-wertvolle-zukunft.de/zur-rechten-zeit-alles-geregelt/fuer-alle-faelle-vorgesorgt
 
Eine ‚Patientenverfügung in leichter Sprache‘ ist für Menschen gedacht, bei denen die geistigen Kräfte nachgelassen haben, ebenso für lernbehinderte oder geistig beeinträchtigte Menschen. Medizinisch schwierige Sachverhalte werden in einfacher Sprache erklärt. eine solche Form der Patientenverfügung lässt sich etwa abrufen beim SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste Freiburg: https://freiburg.skmdivfreiburg.de/unsere-angebote/patientenverfuegung-in-leichter-sprache
 
Die Broschüre ‚Christliche Patientenvorsorge‘ ist eine weitere Vorsorgemappe und wird herausgegeben von der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Die aktuelle Auflage von 2018 ist abrufbar unter: https://www.dbk.de/themen/christliche-patientenvorsorge 
 
 
 
Inhaltliche Quellen der Auflistung:
Broschüre Sterben, Tod und Trauer. Gemeinsam Abschied nehmen‘, herausgegeben vom Palliative Care Forum. Siehe weitere Hinweise ganz oben auf der Seite.