Trauerbegleitung

 

An- und Zugehörige begleiten

 
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist es ganz normal, mit Trauer zu reagieren. Trauer ist die Reaktion auf einen bedeutenden Verlust. Sie ist anstrengend und kostet oftmals viel Kraft.
 
Was in Zeiten der Trauer guttut, ist individuell verschieden. Den einen hilft Ruhe, andere suchen das Gespräch, eine Aktivität oder das Gebet.
 
Manchmal hilft es, über Trauer zu sprechen, sich auszutauschen und Erfahrungen mit anderen Trauernden zu teilen. Die dabei erlebte Gemeinschaft lässt spüren, dass man auf dem Weg nicht alleine ist. An vielen Orten gibt es Trauergruppen, Trauercafés, Trauerwanderungen usw.
Eine Bündelung der Angebote der Erzdiözese Freiburg finden Sie hier.
 
Ein Gebet oder ein Text kann helfen, das Chaos der Gefühle und Gedanken zu ordnen und in Worte zu fassen, z. B. im Gotteslob Nr. 18,2 oder 18,3. Im Text „Wenn einer trauert …“ bringt Wolfgang Holzschuh Aspekte der Trauer in Bildern zum Ausdruck.
 
Um andere trauernde Menschen oder die eigene Trauer besser zu verstehen, kann Wissen über Trauerprozesse hilfreich sein. Auf den Seiten 26-28 der Broschüre „Sterben, Tod und Trauer. Gemeinsam Abschied nehmen“ finden Sie in knapper Form grundlegende Informationen. 
 
Nicht immer ist es einfach, in der Begegnung mit Trauernden die richtigen Worte zu finden. Vielleicht können die hier hinterlegten Tipps weiterhelfen. 
 
Veranstaltungen für diejenigen, die Trauernde begleiten, sind im Kalender des Palliative Care Forums eingestellt, Kurse zur Gesprächsführung und Trauerbegleitung hier.
 
Text: Dr. Ulrike Hudelmaier