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Hier finden Sie Nachrichten zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.
 
  
Fachtag am Samstag, 13.02.2027
Spiritual Care und Klinikseelsorge
 
Schwer erkrankte und sterbende Menschen brauchen medizinische und pflegerische Versorgung – und spirituelle Begleitung. Nach der Definition von Gesundheit durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört die spirituelle Dimension zur ganzheitlichen Unterstützung kranker Menschen. Neben körperlichen und sozialen Bedürfnissen haben sehr kranke und sterbende Menschen auch Bedürfnisse spiritueller Art.
Fachtag am Samstag, 13.03.2027
SpECI – Implementieren? Wie geht das?
 
Spiritual Existentiell Care interprofessionell  - kurz: SpECi wurde entwickelt um
Mitarbeitenden in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und anderen Einrichtungen
die notwendige Befähigung im Umgang mit spirituellen Anliegen und Bedürfnisse zu
ermöglichen. SpECi ist ein weltanschauungsübergreifendes Kurzkonzept und damit eine
Basis der spirituellen Wahrnehmung und Versorgung, die für alle Berufe im 
Gesundheitswesen von Bedeutung sein kann.
Das Bild zeigt das Logo des Kongresses: Eine pinkfarbene Kuckucksuhr mit einem gelben Kuckuck und dahinter türkisfarbener Wald
Vom 23. bis 26. September 2026 wird Freiburg zum zentralen Treffpunkt der deutschsprachigen Palliativversorgung: Der 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) lädt unter dem Leitmotiv „palliativ · leben im grenzland“ ins Freiburger Konzerthaus ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen in Hospizarbeit, Pflege, Medizin, Seelsorge und Ehrenamt täglich beschäftigen: Wie gehen wir mit Grenzen um – mit medizinischen, persönlichen, gesellschaftlichen und spirituellen Grenzen? Und wie kann gute Palliative Care gerade dort Orientierung geben, wo Sicherheiten fehlen?
Vom 15. bis 30. September 2026 machen wir in Freiburg Platz für Themen, über die wir im Alltag oft schweigen: Sterben, Tod und Trauer. 
 
Für das Öffentliche Veranstaltungsprogramm im Rahmen des 16. Palliativkongresses in Freiburg haben wir eine doppelseitige Karte mit allen wichtigen Kurzinformationen entwickelt.
Das interdisziplinäre Ethik-Zentrum der Theologischen Fakultät Freiburg organisiert in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Dignity EU“ in 2026/2027 eine Online-Vorlesungsreihe zum Thema „Würde am Ende des Lebens“.
Ein Herbstblatt hängt in einem Zaun
Ein Seminar zur Qualifikation von Multiplikator*innen
Das nächste Seminar „Menschen mit Todeswünschen zugewandt begegnen“ findet am Mittwoch, 27.10.2026, von 9–13 Uhr online statt. Die Fortbildung unterstützt Mitarbeitende in der Pflege und Hospizarbeit darin, einfühlsam und professionell mit Todes- und Suizidwünschen umzugehen.
Das Hospiz- und Palliativnetzwerk für den Landkreis Emmendingen setzt sich für die bestmögliche Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie die medizinische, soziale und seelsorgerische Begleitung ihrer Zu- und Angehörigen ein. Um das Netzwerk und seine Angebote bekannter zu machen, läuft derzeit eine kreisweite Plakataktion auf Großleinwandflächen.
Die Messe LEBEN UND TOD gehört seit Jahren zu den zentralen deutschsprachigen Veranstaltungsformaten im Bereich Palliative Care, Hospizarbeit, Trauerbegleitung und Vorsorge. Am 16. und 17. Oktober 2026 ist sie erneut in Freiburg zu Gast und verwandelt die Messehallen in einen Ort intensiver fachlicher Begegnung, gesellschaftlicher Debatte und persönlicher Reflexion. 
Fachtag mit Buchvorstellung am 17. Oktober 2026
Wie trauern Menschen in verschiedenen Religionen? Die Vielfalt von Weltanschauung und Religionen, die unsere Gesellschaft kennzeichnet, begegnet auch unter Trauernden und stellt sich als Aufgabe in der Trauerbegleitung. Das Wissen vom Anderen vermindert die Fremdheit und ermöglicht Spielräume in der Begegnung. In dem Buch „In Obhut trauern – Trauer und Trauerbegleitung in Religionen“ werden wesentliche Vorstellungen einiger in unserer Gesellschaft wichtiger Religionen zu Sterben, Tod und Jenseits und ihre Bedeutung für die Trauer und Trauerbegleitung vorgestellt. Dies wird Thema dieses Fachtages sein. Die Inhalte betreffen Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Spiritual Care und das wachsende Feld von religionsloser Trauer. Am Vormittag werden in kurzen Vorträgen zentrale Vorstellungen vorgestellt, am Nachmittag bieten Workshops die Gelegenheit zum Austausch.
Zeichnung zweier Hände, die sich berühren
Die meisten Situationen, in denen Sterben, Tod und Trauer zum Tragen kommen, sind herausfordernd. Um betroffene Menschen zu unterstützen und das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten zu stärken, sind nun zwei Kurzfilme entstanden, die die Themen barrierearm zugänglich machen.
Eine weiße Seerose
Mit 'Sterbewelten – der Hospizpodcast' empfiehlt sich ein Format, das sich wohltuend von schnellen Talkformaten und oberflächlichen Lebenshilfe-Podcasts abhebt. Der Podcast des Christophorus Hospiz Verein verbindet fachliche Expertise mit der Erfahrung gelebter Hospizarbeit – ruhig, reflektiert und nah an den Menschen. Moderiert werden die Folgen unter anderem von Stephanie Wossilus, die selbst ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig ist.
lichtdurchfluteter Wald
Sterbesegen
„Den Segen Gottes zu den Sterbenden tragen.“ – Mit dem neu erschienenen Sterbesegen „Auf dem Weg ins Licht“ legen die Schweizer Bischöfe in einem jüngst erschienen Büchlein Texte vor, die Menschen am Ende ihres Lebens und ihren Angehörigen Segen zusprechen möchten.
Beten mit Sterbenden
Manchmal wird es am Lebensende still. Gespräche brechen ab, Gedanken bleiben unausgesprochen, und vieles, was vorher wichtig war, tritt in den Hintergrund. Gerade dann können Gebete oder Lieder eine besondere Kraft entfalten. Nicht als schnelle Antwort auf das, was geschieht – sondern als etwas, das trägt.
„Was gibt mir jetzt Halt? Woran kann ich mich festhalten, wenn vieles unsicher wird? Und was trägt mich, wenn ich an meine Grenzen komme?“ Solche Fragen treten häufig in den Vordergrund, wenn Menschen mit schwerer Krankheit, Abschied und Sterben konfrontiert sind. Sie weisen auf das hin, was in der Palliative Care als Spiritualität verstanden wird: die persönliche Suche nach Sinn, Hoffnung, Trost und innerem Frieden – unabhängig davon, ob jemand religiös ist oder nicht. 
Bischöfe und Caritas sprechen sich gegen den Assistierten Suizid aus
Die Deutschen Bischöfe und der Caritasverband haben mit ihrem Papier „Den Weg des Lebens gehen“ im März 2026 gemeinsame Leitlinien zur Prävention von Suiziden und zum Umgang mit Suizidwünschen in katholischen Einrichtungen veröffentlicht und damit ihre Position zum Schutz des Lebens bekräftigt: Beihilfe zum Suizid ist die falsche Antwort auf einen Suizidwunsch. 
Ein Messestand
Messe LEBEN UND TOD. Veranstaltung - April 2026 in Bremen
Die Messe LEBEN UND TOD fand am 10. und 11. April 2026 in Bremen statt und bestätigte erneut ihre besondere Rolle als Schnittstelle zwischen Fachkongress und offener Publikumsveranstaltung. 
Gemeinsam für ein gutes Miteinander der Generationen: Die Kampagne "Respekt kennt kein Alter!" setzt sich für gegenseitige Achtung zwischen Menschen verschiedener Lebensalter ein. Denn es wird deutlich, dass Verbindendes zu finden und zu stärken ist - ganz egal wie alt jemand ist.
Treffpunkt für Trauernde
Jeden zweiten Donnerstag im Monat Begegnung und Austausch
Schulung für Seelsorgende und Mitarbeitende im Gesundheitswesen
In ihrem Total Health Concept hat die WHO einen ganzheitlichen Ansatz von Gesundheit definiert, indem die spirituelle Gesundheit der Menschen in der medizinischen, pflegenden und therapeutischen Versorgung Beachtung finden, egal welche Weltanschauung sie haben.
Dies bedeutet, dass alle Mitarbeitenden um ihre und die spirituelle Dimension von Patientinnen und Patienten wissen sollen und befähigt werden, die spirituellen Bedürfnisse wahrzunehmen und auf sie eingehen zu können. Spiritualität meint nicht eine bestimmte Religion oder Religionszugehörigkeit überhaupt, sondern die Offenheit eines Menschen für die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach Sinn oder einem größerem Rahmen, in das das eigene Leben gehört.
zwei Menschen halten sich an den Händen
Landkreis Emmendingen
Danach befragt, wünschen sich die meisten Menschen, zu Hause zu sterben. Nicht wenige Angehörige stellt die Begleitung eines sterbenden Menschen vor große Fragen: Was ist zu tun, wenn ein nahestehender Mensch schwer erkrankt? Woher kommen Unterstützung und Hilfe bei der Begleitung eines sterbenden Menschen? Wie geht Sterben zu Hause? Klar ist: Das bewältigt kaum einer alleine. Es braucht ein Hilfe-Netzwerk. 
Die palliative gr aus Chur hat eine illustrierte Publikation mit hilfreichen Texten für herausfordernde Zeiten veröffentlicht. Sie ist für betroffene Menschen, Angehörige, Fachpersonen und Interessierte konzipiert worden.
Eine Frau hält eine Tasse mit Kaffee in der Hand
Stichwort: Selbstfürsorge in der Begleitung von Menschen am Lebensende
„Wie hältst du das nur aus?“
Diese Frage begegnet vielen Menschen, die Sterbende begleiten – im Ehrenamt, im Beruf oder als Angehörige. Sie ist meist anerkennend gemeint, manchmal auch voller Unverständnis. Vor allem aber berührt sie eine Sorge: Wie kann die Nähe zu Leid, Abschied und Tod ausgehalten werden, ohne selbst innerlich auszubrennen?
Mit der 33. Episode des Podcast Amen.Halleluja kommt der dritte Themenpodcast zum Thema „Liturgie rund um Sterben, Tod und Trauer“. 
Podcast
Nach der erfolgreichen Staffel 1, in der sich der Journalist Lukas Fleischmann an die Uniklinik Freiburg begeben hat, um das ambulante Kinderpalliativteam zu begleiten, folgt nun die Fortsetzung. Dieses Mal hat er das Freiburger Hospiz Karl Josef besucht und dort viel Zeit verbracht.
Lichtersynapsen auf schwarzem Hintergrund
Hospiz- und Palliativarbeit gelingt nur im Miteinander. 
Die Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutschen Hospiz- und Palliativverband e.V. und die Bundesärztekammer haben zusammen eine Broschüre herausgegeben, in der sich Empfehlungen für eine konstruktive Netzwerkarbeit finden. Sie richtet sich vorwiegend an Leitungspersonen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren von regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerken.
Eine Stellungnahme des Ethikrates im Bistum Trier
Etwa die Hälfte der Patientinnen und Patienten in Allgemeinkrankenhäusern ist älter als 60 Jahre, nicht wenige davon sind von einer Demenz betroffen. Die meisten Krankenhäuser sind bisher nicht auf Menschen mit Demenz eingestellt. Was können Angehörige tun? Und wie können sich Krankenhäuser rüsten?
Kopfhörer, die mit einem Herzen verbunden sind
Der Podcast für das Leben bis zuletzt
Die Schweizerin Gabriela Meissner, seit vielen Jahren im Bereich Journalismus und Kommunikation tätig und u. a. Mitglied der Redaktionskommission der Zeitschrift des nationalen Dachverbands palliative.ch, veröffentlicht seit Juni 2022 einen Podcast mit dem Titel „Palli Pod – der Podcast für das Leben bis zuletzt“. Mittlerweile sind bereits 40 Folgen erschienen.
Eine Hand im Röntgenbild
Eric Wrede im Gespräch mit Gästen
Eric Wrede, ein erfahrener Bestatter aus Berlin, spricht mit seinen z. T. prominenten Gästen wie Anke Engelke oder Peter Lohmeyer über den Tod und die Trauer: mal ernst, mal lustig, mal traurig, mal nachdenklich  und vor allem immer lebensnah.
„Heimat für alle“
Der diesjährige Welthospiztag steht unter dem Motto „Hospiz – Heimat für alle“. Ziel ist es, Solidarität mit geflüchteten Menschen zu zeigen und eine hospizliche Willkommenskultur sowie klare Positionierung gegen Rassismus auszudrücken. Gleichzeitig soll verdeutlicht werden, dass im hospizlichen Ehrenamt alle Menschen willkommen und erwünscht sind – egal, woher sie kommen oder welchen Hintergrund sie mitbringen.
Am 17. und 18.10.2025 in Freiburg
Im Leben und im Sterben sind Menschen so vielfältig wie einzigartig. Der Tod scheint dann alle zu einen. Im Jahr 2025 fragt die Messe Leben und Tod: „Am Ende … sind wir alle gleich?“ Am 17. und 18. Oktober 2025 wird die Messe Leben und Tod auf dem Freiburger Messegelände zu Gast sein.
Wassertropfen auf einer Fensterscheibe. Dahinter Himmel und Sonnenlicht
Wie die Erzdiözese Freiburg Sterbenden und Trauernden zur Seite steht
Seit Generationen begleitet die Kirche Menschen auf wichtigen Etappen ihres Lebens – vom Beginn bis zum Ende. Sie stellt Rituale und Texte für Übergänge zu neuen Lebensabschnitten oder bei tiefen Einschnitten bereit und ist in Krisen erreichbar. Zu den kirchlichen Angeboten zählen nicht nur Sakramente wie Taufe, Ehe oder Krankensalbung, sondern auch Gespräche, Beratungen und Hilfestellungen in wichtigen Lebensmomenten – sei es in Pfarreien, Kliniken, Hospizdiensten oder Beratungsstellen.
Eine Frau sitzt am Strand und hat die Arme und den Kopf auf die Knie gelegt
Ein Gremium von Expertinnen und Experten meldet sich zu Wort
In vielen europäischen Ländern sind assistierter Suizid und bisweilen auch Tötung auf Verlangen legalisiert worden oder werden toleriert. Rechtliche Rahmenbedingungen, die Möglichkeiten eröffnen, assistierte Suizide durchzuführen, verändern und prägen Einstellungen und Haltungen. Ein Gremium von Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) hat sich im Rahmen eines Workshops zur Situation ausgetauscht. Herausgekommen ist ein Papier, das in den öffentlichen Diskurs eingebracht wird, die so genannte „Ittinger Erklärung (2025)“.
Eine junger Mensch legt eine Hand auf die Hände eines älteren Menschen
Dokumentation in der ZDF-Mediathek
Was passiert auf einer Palliativstation? Wie sieht es dort aus? Was berichten Mitarbeitende, Angehörige und Patientinnen und Patienten? Zwei Tage hat ein Team des ZDF auf der Palliativstation der Uniklinik Düsseldorf gedreht. Der knapp 20-minütige Film ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.
Ein Gastbeitrag von Martin Korden
Den verstorbenen Ehemann als Diamanten am Finger tragen. Die Mutter, die bis zuletzt zuhause wohnte, jetzt in einer Vase neben ihrem Lieblingsplatz am Kamin aufbewahren. Die Asche des Onkels im Garten verstreuen und einen Rest in gleichen Teilen an die entfernt wohnenden Nichten und Neffen schicken. All das und noch viel mehr ist jetzt zumindest in Rheinland-Pfalz möglich, wo SPD, FDP und Grüne gemeinsam mit der AfD das neue Bestattungsgesetz beschlossen haben. Andere Bundesländer werden womöglich bald folgen.
Das Tagungshaus der Katholischen Akademie Freiburg wird umfassend saniert – ab August 2025 bis voraussichtlich Herbst 2027 stehen daher keine Veranstaltungsräume in der Wintererstraße zur Verfügung.
Wir kennen kein schöneres Bilderbuch für Kinder, wenn es um Tod und Trauer in einem hoffnungsvollen Horizont gehen soll. „Leb wohl, lieber Dachs“ ist ein Kinderbuch-Klassiker von Susan Varley und liegt hier in einer animierten Form als bewegender Animationsfilm vor. Auch Erwachsene können darin Trost finden.
Das Bild zeigt das Logo des Angebotes: Ein Fluss, der sich durch eine Landschaft schlängelt
Rege Nachfrage der Einrichtungen
Viele hochbetagte Menschen verbringen ihre letzte Lebenszeit im Pflegeheim und nicht wenige Bewohnerinnen und Bewohner sterben auch dort. Gerade in der stationären Pflege möchten Mitarbeitende Menschen am Lebensende sensibel und kompetent begleiten. Wann rufen wir die Angehörigen an? Wie können wir Menschen das Sterben erleichtern? Welche Rituale haben wir ausgebildet? Hier setzt die palliative Fortbildung in Pflegeheimen an.
Radiofeature im Programm von SWR Kultur
Warum sind Sterben und Tod in unserer Gesellschaft vielfach noch ein Tabu? Was motiviert Menschen, andere beim Sterben zu begleiten? In einem hörenswerten Radiofeature auf SWR Kultur geht es um Fragen wie diese. Das Feature lässt sich in der Audiothek der ARD nachhören.
Die Katholischen Landjugend Bayern e.V. (KLJB) hat einen Werkbrief für junge Menschen herausgegeben, der den Titel „Sterben – Tod – Trauer. Meine Wege. Deine Wege. Unser Leben!“ trägt.
Die Autorinnen und Autoren des Werkbriefes beleuchten das Gefühl der Trauer, das sich einstellt, wenn ein lieber Mensch stirbt, eine Freundschaft zerbricht oder auch ein langgehegter Traum platzt. Wie hilfreich kann dann z. B. ein Trostkoffer oder auch eine Abschiedszeremonie am See sein?
Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. 
Das Bild zeigt das Cover des Kartensets zur Suizidprävention
Impulskartenset der Diakonie Deutschland
Ein Wort, eine Frage, ein Moment des Zuhörens – all das kann Menschen in Krisen unterstützen. Genau hier setzt das neue Impulskartenset zur Suizidprävention der Diakonie Deutschland an: Es bietet Anregungen für Gespräche in Situationen von Lebensmüdigkeit, existenzieller Erschöpfung und suizidalen Krisen – und soll überall dort unterstützen, wo Worte fehlen und Begleitung besonders herausfordert.
Mit 305 zu 199 Stimmen hat die Pariser Nationalversammlung Ende Juni 2025 einem Gesetzentwurf zugestimmt, der ein Recht, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen, wenn man es wünscht, verankern soll. Das Gesetz muss nun noch den Senat passieren. Soll das Gesetz einen strikten Rahmen regeln oder ist es ein Tabubruch?
Thomas Herkert hat das Palliative Care Forum von Anfang an begleitet
Als Direktor der Katholischen Akademie wie auch als Diözesan-Caritasdirektor war Pfarrer Thomas Herkert dem Palliative Care Forum eng verbunden. Er hat die Gründung des Palliative Care Forums mit auf den Weg gebracht. 
In Trauer und Dankbarkeit verabschieden wir uns von Thomas Herkert, der am 2. Mai 2025 gestorben ist. 
Eine Broschüre der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Freiburg
Wenn Kinder sterben, ist das eine der schwersten Erfahrungen, die eine Familie machen kann. Nichts ist dann mehr wie zuvor, die Situation überwältigt alle. Und neben der Sorge, dem Gefühl des schmerzlichen Verlustes und der Trauer stellen sich viele Fragen: Wie offen kann und sollte mit einem Kind über seinen bevorstehenden Tod gesprochen werden? Wie können Geschwisterkinder in diesen Abschied eingebunden werden? Und welche Unterstützungsmöglichkeiten finden Elternteile?
Im Leben und im Sterben sind Menschen so vielfältig wie einzigartig. Der Tod scheint dann alle zu einen. Im Jahr 2025 fragt die Messe Leben und Tod: „Am Ende … sind wir alle gleich?“ Die Frühlingsausgabe (16. und 17. Mai 2025) ging vor ein paar Wochen in Bremen zu Ende. Im Herbst (17. und 18. Oktober 2025) wird die Messe mit demselben Thema in Freiburg zu Gast sein.
Veröffentlichung der DBK zur AltenPflegePastoral
Angesichts der Herausforderungen einer älterwerdenden Gesellschaft und der damit verbundenen Fragen von Pflege und Seelsorge hat die Deutsche Bischofskonferenz das Dokument "Mitsorgend bei den Menschen sein – AltenPflegePastoral als Antwort auf die Herausforderungen einer älterwerdenden Gesellschaft" veröffentlicht.
Ältere Männer sind besonders betroffen
Das Nationale Suizidpräventionsprogramm (NaSPro) und die Deutsche Akademie für Suizidprävention (DASP) haben ihre Übersicht zu den Zahlen der Suizide in Deutschland im Jahr 2023 veröffentlicht. Mit 10.304 Suiziden sind die Zahlen um 1,8 % im Vergleich zu 2022 gestiegen.
Eine Dokumentation in der ZDF-Mediathek
Todkranke und Trauernde finden Zuflucht auf einem Hof mit Tieren. Dort bekommen sie Familienanschluss und ein Zuhause auf Zeit. Gelebte Nächstenliebe, wenn nötig bis zum Lebensende. Eine Dokumentation der Reihe 37 Grad.
Rezension eines Dokumentarfilmes
Ein junger Dokumentarfilmer (24 Jahre) besucht über vier Monate das Hospiz Sankt Katharina in Frankfurt. Er lernt Gäste kennen, unterhält sich mit Pflegerinnen / Pflegern und erfährt mehr über das Leben und den Tod.
Einer der Schwerpunkte im Palliative Care Forum 2025
Angesichts der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung oder des eigenen Sterbeprozesses machen sich Menschen existenzielle Gedanken. Viele haben Angst, leiden vielleicht unter Schmerzen und stellen sich Fragen zu einem möglichen baldigen Lebensende. Sie bräuchten in ihrer seelischen Not entsprechende Begleitung, finden in unserem Gesundheitssystem aber häufig keine Ansprechpersonen zu existenziellen Fragen.
Schrift zur Orientierung und Praxishilfe
Menschen mit Demenz tragen Schätze eines langen Lebens in sich. In der Anfangsphase einer Demenz können sie oft gut Gottesdienste mitfeiern: Die Strukturen tragen, Lieder und Gebete werden lange Zeit erinnert. Im Verlauf der Demenz werden die Gottesdienstbesuche meist weniger, da die Feier zu lange dauert und/oder da es für Angehörige oftmals belastend wird, wenn sich demenziell veränderte Angehörige ungewohnt verhalten.
Podcast
„Damit beschäftige ich mich, wenn es so weit ist.“ Und „Du bist ja noch jung, du wirst schon noch jemanden finden!“ – Diese und ähnliche Sätze fallen immer wieder in Sterbe- und Trauersituationen. Während Äußerungen wie diese oftmals an der Oberfläche bleiben, setzen sich zunehmend mehr Menschen damit auseinander, wie sterbenden und trauernden Menschen gut begegnet werden kann – und wie man sich auf das eigene Sterben selbst gut vorbereiten kann.
Material- und Podcast-Tipps
Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust dessen, was einem Menschen wichtig ist. Sie zeigt sich beim Tod eines geliebten Menschen, aber auch bei der Abnahme von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, bei Trennungen oder bei zerbrochenen Lebensplänen. Im Kontext von Demenz kann Trauer sowohl bei Betroffenen als auch bei Angehörigen in unterschiedlichen Situationen auftreten.
Eine Dokumentation auf ARTE der Reihe „42 - Die Antwort auf fast alles“
Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung steigt auch die Zahl der Todesfälle, rund 160.000 Menschen sterben täglich. Doch für Gräber geht in vielen Megastädten der Platz aus. Selbst für Urnen wird es eng. Braucht es neue Bestattungsformen? Wird es vielleicht keine Friedhöfe mehr geben? Die Dokumentation zeigt eindrücklich und humorvoll neue Formen des Trauerns.
Online-Portal
Konfrontiert mit Sterben, Tod und/oder Trauer können Fragen und Themen auftreten, die eine schnelle Antwort erfordern. Das von verschiedenen kirchlichen Trägern eingerichtete Online-Portal zur Hospiz-, Palliativ- und Trauerbegleitung bietet hier rasch und unkompliziert Unterstützung.  
Herzlichen Glückwunsch an Lukas Fleischmann und Ralph Würschinger, von Escucha – Kultur fürs Ohr, die für ihre von der Erzdiözese Freiburg maßgeblich geförderte Podcast-Reihe "Jenseits der Schwerkraft – Unterwegs mit dem Kinderpalliativteam" in der Kategorie Hörfunk im Landtag von Nordrhein-Westfalen den diesjährigen "TOM – Medienpreis" der Deutschen Kinderhospizstiftung erhalten haben.
Spirituelle Kraftquellen in der Begleitung von Menschen mit Demenz
Mittwochs um 10 Uhr verwandelt sich jeden Monat der Gemeindesaal in ein Tanzcafé. Ein Musiker packt seine Gitarre aus und stellt das Mikrofon auf. Einige Gäste sitzen schon erwartungsvoll am Tisch. Von welchen Schlagern werden sie heute in Schwung gebracht? Im Nu geht es dann auf der Tanzfläche rund. Alle haben miteinander großen Spaß und erleben kostbare Glücksmomente: Die Menschen mit Demenz und ihre Begleitpersonen.
unter dem Motto „Hospiz für Vielfalt"
In Freiburg, Nußloch, Bruchsal, Ettlingen und an vielen weiteren Orten auf dem Gebiet der Erzdiözese Freiburg finden rund um den 12. Oktober in zahlreichen Diensten und Einrichtungen von Hospiz und Palliative Care Aktionen, Tage der offenen Tür und Veranstaltungen zum Welthospiztag statt. Unter dem Motto „Hospiz für Vielfalt“ beschäftigen sich viele Engagierte mit unterschiedlichen Dimensionen der Hospizarbeit und kommen mit Interessierten ins Gespräch.
Finanzielle Förderung
Gerade in der stationären Pflege ist es bedeutsam, dass Mitarbeitende in der Lage sind, Menschen am Lebensende sensibel und kompetent zu begleiten. Daher haben der Caritasverband und das Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg den Kurs „Im Fluss des Lebens. Gemeinsam sorgen bis zum Tod. Stärkung palliativer Kompetenz in der stationären Pflege“ entwickelt und an den Standorten Villingen und Bad-Säckingen pilotiert.
Das Bild zeigt das Logo des Kongresses: Eine pinkfarbene Kuckucksuhr mit einem gelben Kuckuck und dahinter türkisfarbener Wald
Save the Date: 23.-26.9.2026 in Freiburg
Vom 23. bis 26. September 2026 wird der 16. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Freiburg stattfinden. Die Kongresspräsidentinnen Dr. Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums, und Prof. Dr. Gerhild Becker, Inhaberin des Lehrstuhls für Palliativmedizin in Freiburg, laden bereits herzlich dazu ein. Auf https://palliativkongress.org finden Sie bereits erste Informationen.  
Ein Beitrag in der jüngsten Ausgabe des Leidfadens
Leidfaden, das Fachmagazin für Krisen, Leid und Trauer, erscheint viermal im Jahr. Längst bietet die Zeitschrift, ursprünglich als Fortbildungsorgan für Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter konzipiert, mit ihrem breiten Themenspektrum ein wertvolles Organ für alle, die sich professionell, ehrenamtlich und aus eigenem Interesse den Themen Sterben, Tod und Trauer zuwenden. Im jüngsten Heft reflektiert unter anderem Margit Gratz, Theologin und Palliative Care-Fachkraft, die Situation beim Einzug in ein stationäres Hospiz – für Menschen an ihrem Lebensende, für Mitarbeitende und Angehörige.
Dokumentarfilm
Die neueste Ausgabe von „Alpha & Omega – Kirche im Gespräch" mit Christian Turrey wirft einen Blick in die Zukunft der Trauerkultur.
Deutscher Radiopreis 2024 für das Mausradio
In der Kategorie „Beste Sendung“ hat die Sendung mit der Maus mit der Folge Wenn der Tod allgegenwärtig ist: Im Hospiz“ den Deutschen Radiopreis 2024 gewonnen. In der Sendung wird erklärt, was ein Kinderhospiz ist und wie es den Menschen geht, die im Kinderhospiz arbeiten und dort zu Gast sind.
Konstantin Sacher, chrismon-Redakteur, im Gespräch mit prominenten Menschen
Was erfährt man über das Leben, wenn man über den Tod nachdenkt? Wie gehen wir mit dem Tod um? Was erzählen wir unseren Kindern? Und wieso ist Angst vor dem Tod ganz normal? Konstantin Sacher, Redakteur von chrismon, führt Gespräche mit Schriftstellern, Autorinnen, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen, Politikern und anderen. Es sind etwa einstündige Folgen herausgekommen, die jeweils tiefsinnig, manchmal spritzig, Einblicke geben in das, was die Gesprächspartner*innen über Leben, Sterben, Tod und Trauer denken.
Podcast-Folge der Reihe „BZ am Ohr"
Eine Woche, ein Thema, das Südbaden bewegt – das ist „BZ am Ohr". In diesem Podcast sprechen die BZ-Redakteur*innen Lisa Böttinger und Florian Kech mit Menschen aus der Region. In dieser Folge ist Dr. Miriam van Buiren, Palliativmedizinerin und ärztliche Leiterin des Kinderpalliativ-Teams der Uniklinik Freiburg, die Gesprächspartnerin.
Zweiteilige Dokumentation in der 3sat-Mediathek
Die zweiteilige Dokumentation in der 3sat-Mediathek bricht mit dem Tabuthema Tod. Sie blickt auf den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer und setzt sich mit den aktuellen Debatten um unsere Sterbekultur in Deutschland, Österreich und in der Schweiz auseinander.
Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.
Begleitung in der Palliativversorgung und Hospizarbeit
Immer wieder geht es Angehörigen und auch Mitarbeitenden in der Palliativversorgung sowie ehrenamtlich im Hospizdienst Engagierten so, dass sie Menschen begleiten, die sich wünschen, das eigene Leben möge bald zu Ende gehen. Eine solche Begegnung kann zu Unsicherheit führen.
für Trauernde und Trauerbegleiter*innen
Wissen trägt zum Verständnis der eigenen Trauer wie auch der Trauer anderer bei. Im Folgenden werden die Materialien des Palliative Care Forums und des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes vorgestellt.
Das Bild zeigt Frau Böhnert
Simone Böhnert - neu im Team des Palliative Care Forums
Seit 1. März 2024 unterstützt Simone Böhnert das Team des Palliative Care Forums als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Im Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, arbeiten Referent*innen aus der Katholischen Akademie, dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg und dem Erzbischöflichem Seelsorgeamt gemeinsam dafür, die Situation für sterbende Menschen und ihre Angehörigen weiter zu verbessern. Die Leitung des Palliative Care Forums ist an der Diözesanen Fachstelle Palliative Care in der Katholischen Akademie angesiedelt.
„Halt braucht Wurzeln!“
Unter dem Titel „Halt braucht Wurzeln!“ findet am 3. und 4. Mai zum 15. mal die Messe Leben und Tod in Bremen statt – bevor die Messe am 18. und 19. Oktober 2024 wiederum in Freiburg abgehalten wird. In diesem Jahr nehmen die Verantwortlichen die Themenschwerpunkte „Resilienz und Selbstsorge in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ in den Fokus.
Erstmals an deutscher theologischer Fakultät
Schwerstkranke und sterbende Menschen brauchen medizinische und pflegerische Versorgung – und spirituelle Begleitung. Nach der Weltgesundheitsorganisation gehört Spiritual Care zur ganzheitlichen Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen dazu. Neben Schmerzen haben sterbende und sehr kranke Menschen auch Bedürfnisse spiritueller Art.
Am 12. Mai ist der internationale Tag der Pflege
 
Klangbilder entdecken
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ein Moment für mich
 
im Mittleren und Südlichen Breisgau
Am Anfang stand die Idee, ein niederschwelliges Angebot für trauernde Menschen im Sozialraum zu etablieren: Wenn die Trauerfeier vorbei ist und Menschen aus dem Umfeld wieder in den Alltag zurückkehren, bleiben Trauernde häufig allein zurück. Die Zeit scheint für sie still zu stehen, doch die Welt dreht sich weiter. In solchen oder ähnlichen Situationen wäre es hilfreich und Trost spendend, wenn Trauende einen Ort hätten, an dem sie erzählen, weinen und Kraft tanken können.
Gemeinsam Abschied nehmen
Wenn Sterben, Tod und Trauer in unser Leben einbrechen, ändert sich alles. Nichts ist fortan mehr selbstverständlich. Betroffene – Menschen im Angesicht des Todes wie auch ihre Angehörigen – suchen nach Orientierung und Information: Was passiert beim Sterben? Was kann ich selbst noch Gutes tun? Wer kann mich in meiner Trauer begleiten?
Ein Angebot in Buchen, Obrigheim, Sinsheim und Neufrach
Wir stellen uns als Kirche dem Auftrag, Tote zu begraben und Trauernde zu trösten. Dies ist sogar eine Kernaufgabe unseres Handels. Heute kann und darf dies – auch auf Grund der Trauerforschung nicht oberflächlich geschehen. Es bedarf neben der Trauerliturgie und den Gedenktagen Weiteres. Die TrauerTheken als Orte des Trostes und der Unterstützung sind in ihrer Konzeption so angelegt, dass Menschen sich sehr niederschwellig mit dem Thema Trauer präventiv befassen können. Ebenso bieten diese Bibliotheken aber auch Angehörigen und Trauernden selbst Wissens-, Trost- und Begleitungsliteratur. TrauerTheken gibt es bereits in Buchen, Obrigheim, Sinsheim und Neufrach.
Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland haben einen "Gemeinsamen Text" für Kirchengemeinden veröffentlicht, die ihre Angebote demenzsensibel gestalten wollen.
 
Ein Beitrag von Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums
Seit der Gründung der ersten Hospize und Palliativstationen in Deutschland in den 1980er Jahren hat Palliative Care eine rasante Ausbreitung erfahren. Gegenwärtig stehen die Akteure vor der Aufgabe, den Sorge-Gedanken als Haltung auf die ganze Gesellschaft auszuweiten. Ein solches Engagement bedeutet auch, dem vorzubeugen, dass Suizide zum normalen Ausweg aus schweren körperlichen und psychischen Krisen werden. 
Engagement der Erzdiözese Freiburg
Die Erzdiözese Freiburg war im Jahr 2023 auf der Messe Leben und Tod vertreten: Mit einem Ausstellungsstand präsentierten sich verschiedene Referate der Erzdiözese bei der zweiten Messe „Leben und Tod“ am 20. und 21. Oktober 2023 auf dem Messegelände in Freiburg und suchten das Gespräch und den Austausch mit den Messe-Besucher*innen.
Die Caritas-Altenhilfe Konstanz hat im September 2023 das Pflegeheim Haus Zoffingen eröffnet. Neben der klassischen Pflege gibt es dort eine Station speziell zur Kurzzeit- und Palliativpflege – als Modellprojekt in enger Kooperation mit dem Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz und dem Hospizverein.
Stärkung palliativer Kompetenz in der stationären Pflege
Neues Kursangebot für Pflegeeinrichtungen wird entwickelt
 
Panta rhei, alles fließt, sagt der griechische Philosoph Heraklit. Die Grenzen zwischen Alt und Jung, Leben und Tod sind im einen Moment gültig, und schon im nächsten verlieren sie ihre Substanz. Wir alle schwimmen im selben Fluss, und dabei verändern wir uns stetig. Menschen in der stationären Pflege wissen darum. Denn Pflegeeinrichtungen sind Orte des Lebens – und des Sterbens. Alle Mitarbeiter*innen tragen dazu bei, die Würde von Bewohner*innen bis zuletzt zu wahren.
Unterstützung durch das Pflegeteam hilft bei Trauerprozessen
Die von Prof. Dr. Arndt Büssing (Universität Witten) und Prof. Dr. Klaus Baumann (Universität Freiburg und dem Palliative Care Forum eng verbunden), erstellte Studie zu Verlust- und Trauererfahrungen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie und der Bedeutung der Unterstützung durch das Behandlungs- und Pflegeteam (original: »Experience of loss and grief among people from Germany who have lost their relatives during the pandemic: the impact of healthcare professionals' support«) zeigt, wie bedeutsam die Unterstützung der Angehörigen sterbender Menschen durch das Behandlungs- bzw. Pflegeteam ist.
 
Jetzt anmelden: Basiskurs für die Begleitung am Lebensende
Menschen stellen sich angesichts der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung oder des eigenen Sterbeprozesses existenzielle Fragen, und ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter sind oft die einzigen Adressaten, wenn es um spirituelle Themen geht. Kernfragen sind dabei: Was ist Spiritualität überhaupt? Wie äußert sie sich? Ist Spiritualität dasselbe wie Religiosität? Und hat das eine Bedeutung für die Begleitung?
 
Am 20. und 21. Oktober 2023 ist die "Messe Leben und Tod" auf dem Messegelände Freiburg zu Gast. Bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Und am Nachmittag bin ich tot?!“ wird es am 21. Oktober 2023 von 15.00 bis 16.30 Uhr auch um die Frage gehen, welche Auswirkungen eine mögliche Neuregelung der Suizidhilfe auf das Lebensende von Menschen haben kann.
Der November gilt in unserem Kulturkreis als »Totenmonat«, als der Monat, in dem zu verschiedenen Anlässen des Todes und der Verstorbenen gedacht wird. Dazu trägt auch die oft kühle, trübe und neblige Stimmung dieses Spätherbstmonats bei: Die Vergänglichkeit des Lebens wird uns gerade in der Natur an vielen Stellen vor Augen geführt.
Suizidhilfe und hospizliche Haltung
In Bad Herrenalb sind die 24. Süddeutschen Hospiztage zu Ende gegangen. Sie standen in diesem Jahr ganz im Zeichen der aktuellen Diskussion um den assistierten Suizid. Mehr als 140 Haupt- und Ehrenamtliche nahmen sich des Themas vom 21.-23.06.2023 in Vorträgen, Workshops und Gesprächen an.
Die Kirchen sind auf der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim mit vielfältigen Angeboten vertreten.
Neben einem 700 Quadratmeter großen MöglichkeitsGarten laden Gottesdienste, Konzerte und 25 Themenwochen zu Beteiligung und Austausch ein. Vom 27.-31. August steht die Themenwoche unter dem Motto „Ob wir leben oder sterben…“ und lädt zu folgenden Veranstaltungen ein:
Menschen mit Demenz brauchen Angehörige, Freunde, Nachbarn, Kollegen, die nicht wegschauen. Sie brauchen Menschen, die aufmerksam und verständnisvoll sind. Menschen, die nicht nur die Demenz sondern weiterhin die ganze Person mit all ihren Fähigkeiten, Aufgaben und Eigenheiten sehen. Menschen mit Demenz brauchen Partner und Partnerinnen. 
Filmtipps
Filme können Themen anschaulich, informativ und emotional vermitteln. Filme vertiefen Verständnis und eröffnen Gesprächsräume. Filme sprechen mehrere Sinne zugleich an.
Spiritualität ist eine wichtige Säule der Palliativversorgung. Sie gewinnt zunehmend an Bedeutung: Viele Sterbende wünschen sich gerade am Ende ihres Lebens in Krankenhäusern, Altenheimen und Hospizen eine spirituelle Begleitung.
Menschen mit kognitiver Behinderung im Sterben und in der Trauer begleiten
Wie können wir Menschen bis an das Lebensende begleiten und gut versorgen?
Wie können wir trauernde Menschen mit kognitiver Behinderung begleiten und ihre Wünsche für das Lebensende erfahren?
Messe Leben und Tod 2023
Unter dem Titel „…und da ist immer noch ein Licht!“ – Umgang mit Krise, Trauma, Suizid in der Sterbe- und Trauerbegleitung findet zunächst am 5. und 6. Mai 2023 in Bremen und später, nämlich am 20. und 21. Oktober 2023 in Freiburg die „Messe Leben und Tod“ statt. Veranstalter ist in beiden Fällen die Messegesellschaft Bremen. Sie lädt alle am Thema Interessierten ein, sich im Kongressbereich in Vorträgen und Workshops zu informieren und im Messebereich durch die Ausstellung zu gehen. 
Trauer als gesunde Reaktion auf einen Verlust gehört zum Leben. Im Alter, wenn Abschiedsprozesse häufiger werden, ist Trauer auf vielfache Weise präsent. Wissen über Trauer hilft, die Trauer anderer Menschen wie auch eigene Trauerprozesse besser zu verstehen. Darüber spricht Regina Mandel, Klinikseelsorgerin aus Pforzheim im Podcast Stärkezeugkasten, einem Podcast Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen Pforzheim Enzkreis (KISS).
Trauerpastoral ereignet sich in vielen Bereichen des kirchlichen Handelns: zum Beispiel bei der Begleitung sterbender Menschen und deren Angehörigen, beim Abschiedsgebet (Totengebet), beim Trauergespräch und der Beerdigung. Vielfältig sind auch die Möglichkeiten der Trauerbegleitung nach dem Begräbnis. Cafés, Wanderungen, Gesprächsangebote, Vorträge oder Gedenkgottesdienste bieten den Raum, der Trauer Ausdruck zu verleihen und sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Alle Jahre wieder – es wird Weihnachten: Das Fest der Geburt Christi, der Liebe, Geborgenheit und Familie. Alle Jahre wieder – aber nicht für Trauernde, denn Weihnachten ist nicht mehr so wie zuvor, wenn die geliebte verstorbene Person schmerzlich vermisst wird.
Zwei Beiträge zum Thema Palliative Care
Im Rahmen des ökumenischen Advents-Angebotes www.advent-online.de hat Björn Siller, Referent für die Klinik- und Kurseelsorge zwei Beiträge verfasst in denen er sich Gedanken gemacht hat über die Rolle und Präsenz der Klinikseelsorge bzw. der seelsorglichen Begleitung im palliativen Bereich. Hospiz, SAP(P)V, Klinikseelsorge sind für ihn Orte, die er als Wärmeorte des Lebens bezeichnet.
Trauernden stehen in der Erzdiözese vielfältige Angebote zur Verfügung. Damit die Angebote einfacher zu finden sind, gibt es seit November eine neue Internetseite, die Veranstaltungen wie folgt zeigt: in chronologischer Abfolge oder als wiederkehrende Termine.
Das Bild zeigt Frau Dr. Moeller-Bruker
Christine Moeller-Bruker neu im Team des Palliative Care Forums
Seit 1. Oktober 2022 unterstützt Dr. phil. Christine Moeller-Bruker das Team des Palliative Care Forums. Im Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, arbeiten Referentinnen und Referenten aus Katholischer Akademie, Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg und Erzbischöflichem Seelsorgeamt gemeinsam dafür, die Situation für sterbende Menschen und ihre Angehörigen weiter zu verbessern. Die Leitung des Palliative Care Forums ist an der Diözesanen Fachstelle Palliative Care in der Katholischen Akademie angesiedelt.
Einrichtung feierlich eingeweiht – Angebot möchte Verbleib zu Hause ermöglichen
In Ilvesheim hat der Caritasverband Mannheim Ende September das Tageshospiz St. Vincent als erste Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg eröffnet. Tagsüber verbringen die unheilbar kranken Menschen ihre Zeit im Hospiz, werden palliativmedizinisch und psychosozial betreut und unterstützt, abends kehren sie nach Hause zu ihren Angehörigen zurück. Das ermöglicht vielen Menschen, möglichst lange zu Hause zu bleiben und vielleicht auch zuhause sterben zu können.
im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags
Am 28. November 2022 hat sich der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema Suizidhilfe und Suizidprävention beschäftigt. In seinem Urteil vom 26. Februar 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber aufgetragen, sich mit dem Thema Suizidassistenz zu befassen.
Wie gute Begleitung sterbender Menschen den weiteren Trauerprozess prägt
Das Triptychon, ein dreigeteiltes Bild, ist häufig auf Flügelaltären zu sehen. Es ist so konzipiert, dass die drei Teile des Bildes eine Einheit bilden, z. B. am Hochaltar im Freiburger Münster oder am Dresdener Marienaltar. Um die Verbundenheit verschiedener Zeiten der Trauer – der Sterbetrauer, der Todestrauer und der Weiterlebetrauer – und deren gegenseitige Prägung darzustellen, greift Ruthmarijke Smeding in ihrem Trauermodell das Format des Triptychons auf [1]. 
Auszug aus dem »Dialog zweier Blätter« (Felix Salten)
Bunt werdende Bäume mit ihren fallenden Blättern prägen zurzeit den Anblick der Natur. Auf dieses herbstliche Bild greift der Schriftsteller Felix Salten zurück, als er über den Tod nachdenkt.
In einem Dialog lässt er zwei Blätter Folgendes sprechen:
In einer groß angelegten Kampagne sucht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gegenwärtig die Aufklärung darüber, was eigentlich unter »Palliative Care« zu verstehen ist, voranzutreiben und die Angebote der Palliative Care bekannter zu machen.
Badische Landeskirche und Erzbistum Freiburg zur Woche für das Leben 2022
In einer Online-Veranstaltung am Abend des 5. Mai haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Vortrag von Prof. Dr. Thomas Klie über das Thema Demenz und Sorgende Gemeinschaften informiert und in der anschließenden Podiumsdiskussion über konkrete Projekte und die Sicht auf Demenz von Landesbischöfin Prof. Dr. Heieke Springhart und Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz informiert.
Bundesweite Eröffnung der Woche für das Leben 2022 in Leipzig
Mit einem ökumenischen Fernsehgottesdienst haben die evangelische und katholische Kirche am 30. April 2022 in Leipzig die bundesweite ökumenische Aktion Woche für das Leben eröffnet. Unter dem Titel »Mittendrin. Leben mit Demenz« macht diese auf die Situationen von Menschen mit Demenz aufmerksam und will einen Umgang mit Demenz fördern, der Ängste abbaut. Die Kirchen sehen auch die großen Herausforderungen für Angehörige und wollen Seelsorgeangebote und Beratung weiter ausbauen. 
Fachkongress in Bremen
»Gibt es im Himmel Eiscreme?« – Kinder und Jugendliche in der Sterbe- und Trauerbegleitung
 
Die LEBEN UND TOD ist eine Mischung aus einem Fachkongress für Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattungskultur, einer begleitenden Messe sowie Vorträgen und Rahmenprogramm für Betroffene, Angehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Großes Bedürfnis nach Seelsorge
Eines der Themenfelder des Palliative Care Forums bildet das Themenfeld der Trauerbegleitung. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Caritaswissenschaft der Universität Freiburg und dem Lehrstuhl für Medizintheorie an der Universität Witten/Herdecke hat das Palliative Care Forum ein wissenschaftliches Projekt zur Erforschung der Situation von Trauer und Trauerbegleitung in der Pandemie auf den Weg gebracht.
Mehr als 100.000 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland an oder mit Corona gestorben. Viele von ihnen sind isoliert und alleine gestorben – hunderttausende von Angehörigen konnten den Sterbenden nicht so nahe sein, wie es ihrem Wunsch entsprochen hätte.
Orientierungshilfen und Stellungnahmen
Was die Bundesregierung in der vergangenen Legislatur nicht mehr fertigstellen konnte, wird vermutlich zeitnah in der sich gerade etablierenden Regierung aufgenommen. Dazu gehört die Auseinandersetzung über ein geplantes Gesetz zum assistierten Suizid, auch (Bei-)Hilfe zur Selbsttötung oder kurz: Suizidhilfe.
Internationaler Lehrgang Januar 2022 bis Juni 2023
Wie soll die Gesellschaft von morgen aussehen? Wie wollen wir das Miteinanderleben gestalten? Menschen engagieren sich in vielen Ländern der Welt für eine neue gesellschaftliche Sorgekultur – für eine konviviale Gesellschaft, die ein gutes Leben für alle ermöglicht. Viele haben sich bereits auf den Weg gemacht. In Quartieren, in Stadtteilen, in Gemeinden und Dörfern wachsen und gedeihen Ideen, Initiativen und Projekte. Sie widmen sich dem sozialen Miteinander und experimentieren mit neuen Zugängen zum Thema Care (Sorge), das Zukunftsaufgabe und -chance zugleich ist.
 
 
Dranbleiben, online sein! Demenz und Digitalisierung
Unter dem Motto „Dranbleiben, online sein! Demenz und Digitalisierung“ geht die Katholische Akademie Freiburg dem Gedanken auf die Spur, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen mit der Digitalisierung für ein Leben mit einer Demenz-Diagnose für die Betroffenen – Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – verbunden sind. Gerade angesichts der Corona-Pandemie wird von vielen Seiten der Ruf nach einem Vorantreiben der Digitalisierung laut. Gilt das auch für den Bereich der Demenz?
Neues Kartenset erhältlich
Die Natur ist für viele Menschen eine Kraftquelle, in der sie zur Ruhe finden und für ihren Alltag inspiriert werden. Für Trauernde, die gerne in der Natur sind, gibt es ein neues Kartenset mit Bildern aus der Natur, kurzen Infos zur Trauer und Anregungen zum Nachdenken.
Veröffentlichung der Deutschen Bischofskonferenz
Die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz hat kürzlich eine Erklärung zur palliativen und seelsorglichen Begleitung von Sterbenden veröffentlicht. Der Text mit dem Titel „Bleibt hier und wacht mit mir!“ (Mt 26,38) gibt Orientierung für das hospizlich-palliative, das ethische wie auch das seelsorgerliche Engagement für sterbende Menschen und ihre Angehörigen im Raum der Kirche.
Ostern naht, der Frühling zeigt sich, es geht ein Aufatmen durch die Natur. Aber trotz Sonne und dem Erwachen der Natur bleiben die Erfahrungen des letzten Jahres. 
Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2021
Was macht ein Kinderhospizdienst? Und wie sieht der Alltag von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern eigentlich aus?
Im Januar 2021 ist der Band »Inklusion am Lebensende. Menschen mit geistiger Behinderung begleiten«, den die Katholische Akademie Freiburg gemeinsam mit dem Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. herausgegeben hat, erschienen. Die Beiträge gehen zurück auf eine Tagung zum Thema, die unter der Federführung von Anna Tonzer und Verena Wetzstein in der Katholischen Akademie stattgefunden hatte.
Die gesellschaftspolitische Debatte um die Suizidhilfe ist seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2020 wieder voll im Gange. Eine ethische Orientierung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidhilfe vom Frühjahr 2020 hat der Ethikrat katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier vorgelegt.
Iris Eggensberger über die Chancen und Herausforderungen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung.
In Würde bis zuletzt leben: Die ganzheitliche Sorge um schwerstkranke sterbende Menschen ist ein wichtiger Auftrag der Kirche
Über seine Motivation und seine Arbeit - gerade auch in Zeiten der Epidemie -  spricht in unserem Interview der Leiter des Caritas‐Seniorenzentrums St. Franziskus in Karlsruhe, Michael Kaul.
Mit zusätzlichem Gepäck unterwegs: Ein Impuls zum Thema Trauerbegleitung von Dr. Ulrike Hudelmaier, Referentin für Diakonische Pastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt in Freiburg  
Interview mit Klinikseelsorger Andreas Pfeffer über seine Arbeit auf einer Palliativstation.
Uns hat die traurige Nachricht vom Tod von Eberhard Schockenhoff, Mitglied im Beirat des Palliative Care Forums,  erreicht. Er wurde mitten aus dem Leben gerissen. Am 18. Juli ist er seinen Verletzungen in Folge eines Unfalls erlegen.
Ärzte, Philosophen und Theologen, darunter Professor Eberhard Schockenhoff,  legen Entscheidungshilfe vor.
Bei der Auftaktveranstaltung in der Katholischen Akademie Freiburg sagte Erzbischof Stephan Burger, die Initiative solle „sich aus Verantwortung gegenüber Gott und der Welt aktiv in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen“. Denn, so ergänzte er: „Am Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zeigt sich, wie menschenwürdig unsere Gesellschaft ist“. Ihm als Erzbischof von Freiburg ist es persönlich wichtig, „Zeichen zu setzen und Impulse zu geben“. Zum Video gelangen Sie über
Auftakt Palliative Care Forum am 28.11.2018
Medizinische Fortschritte stellen schwerkranke Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen vor große Herausforderungen, die auch Politik und Gesellschaft berühren. Vermehrt werden mögliche Grenzen medizinischen Handelns und ihr Verhältnis zur Selbstbestimmung des Menschen diskutiert. Auf den Umstand, dass individueller Gestaltungsdruck nun zunehmend auch das Ende des Lebens erfasst, reagieren nach neueren Umfragen immer mehr Menschen mit einer Befürwortung der Suizidbeihilfe, die einige Staaten wie unser unmittelbares Nachbarland Schweiz liberalisiert haben.