Nachrichten

 
Hier finden Sie Nachrichten zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.
 
  
Erster Kursteil im Mai 2026
Im Mai 2026 startete im Geistlichen Zentrum St. Peter erneut der Kurs „Spiritual / Existential Care interprofessionell (SpECi)“. Das vom Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg gemeinsam mit dem Geistlichen Zentrum St. Peter veranstaltete zweiteilige Seminar brachte Mitarbeitende unterschiedlichster Professionen aus dem Gesundheitswesen zusammen: Seelsorge und Notfallseelsorge, Pflege, SAPV, Geriatrie sowie Ärztinnen und weitere Fachkräfte arbeiteten zwei Tage lang intensiv miteinander an Fragen spiritueller und existenzieller Begleitung – offen, engagiert und mit großer Neugier aufeinander und auf das Thema.
Blaue Blumen und zwei Hände vor orangenem Hintergrund
Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai setzte eine Kartenaktion in der Erzdiözese Freiburg ein bewusstes Zeichen der Anerkennung für Pflegekräfte und pflegende Angehörige. 
Zeichnung zweier Hände, die sich berühren
Die meisten Situationen, in denen Sterben, Tod und Trauer zum Tragen kommen, sind herausfordernd. Um betroffene Menschen zu unterstützen und das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten zu stärken, sind nun zwei Kurzfilme entstanden, die die Themen barrierearm zugänglich machen.
Das Bild zeigt das Logo des Kongresses: Eine pinkfarbene Kuckucksuhr mit einem gelben Kuckuck und dahinter türkisfarbener Wald
DGP-Kongress in Freiburg
Vom 23. bis 26. September 2026 wird Freiburg zum zentralen Treffpunkt der deutschsprachigen Palliativversorgung: Der 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) lädt unter dem Leitmotiv „palliativ · leben im grenzland“ ins Freiburger Konzerthaus ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen in Hospizarbeit, Pflege, Medizin, Seelsorge und Ehrenamt täglich beschäftigen: Wie gehen wir mit Grenzen um – mit medizinischen, persönlichen, gesellschaftlichen und spirituellen Grenzen? Und wie kann gute Palliative Care gerade dort Orientierung geben, wo Sicherheiten fehlen?
Zwei Männer, von denen einer eine Urne in den Händen hält
Das ist kein Film für sensible Gemüter. Und sicherlich auch kein Beitrag dazu, wie Trauerprozesse gut gelingen können. Aber: Dieser Film hat nicht umsonst den Kurzfilm-Oscar 2023 gewonnen! Lassen Sie sich von einer etwas skurrilen Geschichte zweier ganz verschiedener Brüder berühren. Was sie verbindet, ist ihre Trauer um die verstorbene Mutter. Was sie zusammenbringt, sind die besonderen Herausforderungen, die sie gemeinsam bewältigen sollen – angeblich ein testamentarischer Wunsch ihrer Mutter.
Eine weiße Seerose
Mit 'Sterbewelten – der Hospizpodcast' empfiehlt sich ein Format, das sich wohltuend von schnellen Talkformaten und oberflächlichen Lebenshilfe-Podcasts abhebt. Der Podcast des Christophorus Hospiz Verein verbindet fachliche Expertise mit der Erfahrung gelebter Hospizarbeit – ruhig, reflektiert und nah an den Menschen. Moderiert werden die Folgen unter anderem von Stephanie Wossilus, die selbst ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig ist.
Parallel zu dem DGP-Kongress wird es ein lokales Veranstaltungsprogramm in Freiburg geben, das für Kongressteilnehmende sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt gleichermaßen entwickelt worden ist. Unterschiedliche Formate laden dazu ein, sich mit den Themen „Sterben, Tod und Trauer“ intensiver zu beschäftigen.
lichtdurchfluteter Wald
Sterbesegen
„Den Segen Gottes zu den Sterbenden tragen.“ – Mit dem neu erschienenen Sterbesegen „Auf dem Weg ins Licht“ legen die Schweizer Bischöfe in einem jüngst erschienen Büchlein Texte vor, die Menschen am Ende ihres Lebens und ihren Angehörigen Segen zusprechen möchten.
Beten mit Sterbenden
Manchmal wird es am Lebensende still. Gespräche brechen ab, Gedanken bleiben unausgesprochen, und vieles, was vorher wichtig war, tritt in den Hintergrund. Gerade dann können Gebete oder Lieder eine besondere Kraft entfalten. Nicht als schnelle Antwort auf das, was geschieht – sondern als etwas, das trägt.
„Was gibt mir jetzt Halt? Woran kann ich mich festhalten, wenn vieles unsicher wird? Und was trägt mich, wenn ich an meine Grenzen komme?“ Solche Fragen treten häufig in den Vordergrund, wenn Menschen mit schwerer Krankheit, Abschied und Sterben konfrontiert sind. Sie weisen auf das hin, was in der Palliative Care als Spiritualität verstanden wird: die persönliche Suche nach Sinn, Hoffnung, Trost und innerem Frieden – unabhängig davon, ob jemand religiös ist oder nicht. 
Bischöfe und Caritas sprechen sich gegen den Assistierten Suizid aus
Die Deutschen Bischöfe und der Caritasverband haben mit ihrem Papier „Den Weg des Lebens gehen“ im März 2026 gemeinsame Leitlinien zur Prävention von Suiziden und zum Umgang mit Suizidwünschen in katholischen Einrichtungen veröffentlicht und damit ihre Position zum Schutz des Lebens bekräftigt: Beihilfe zum Suizid ist die falsche Antwort auf einen Suizidwunsch. 
Blaue Blumen und zwei Hände vor orangenem Hintergrund
Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege Florence Nightingale.
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