Manchmal wird es am Lebensende still. Gespräche brechen ab, Gedanken bleiben unausgesprochen, und vieles, was vorher wichtig war, tritt in den Hintergrund. Gerade dann können Gebete oder Lieder eine besondere Kraft entfalten. Nicht als schnelle Antwort auf das, was geschieht – sondern als etwas, das trägt.
Ewigkeit - Geborgen
Beten mit Sterbenden
Viele Menschen aus der Hospiz- und Palliativarbeit kennen diese Situationen: Da wird ein Psalm leise mitgesprochen, jemand beginnt zaghaft das Vaterunser, und am Bett entsteht für einen Moment eine Ruhe, die kaum erklärt werden kann. Oft sind es gerade diese einfachen Gebete, die Nähe schaffen und Trost geben – für Sterbende ebenso wie für Angehörige.
Dabei geht es selten um „große Frömmigkeit“. Eher um Vertrautes. Um Worte, die bleiben, wenn anderes nicht mehr möglich ist. Manche Angehörige erzählen später, wie wichtig ihnen genau diese gemeinsamen Minuten geworden sind.
Eine hilfreiche Begleitung kann dabei das Faltblatt „Ewigkeit - Geborgen“ aus dem Bistum Osnabrück sein. Es versammelt kurze Gebete für die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen.
Klein und schlicht gestaltet, passt es gut in den Alltag von Hospizdiensten, Pflegeeinrichtungen, Seelsorge oder Familien – besonders in den Momenten, in denen man selbst nicht mehr weiß, was man sagen soll.
Hier können Sie das Faltblatt downloaden.

