Vorsorge treffen

 

Gut vorbereitet sein

 
Wer aktiv im Leben steht, denkt häufig nicht über das Thema Vorsorge nach. Aber dieses Thema kann zu jeder Lebensphase eine wichtige Rolle spielen: Nicht nur im Alter werden Vorsorgeregelungen wichtig, auch ein Unfall oder eine lebensbedrohliche Erkrankung kann dazu führen, dass man schon in jungen Jahren nicht mehr selbst für sich sorgen kann. Dann ist eine bereits getroffene Vorsorgeregelung sinnvoll, nicht nur für den / die Betroffene selbst, sondern auch für Angehörige sowie Freundinnen und Freunde.
 
Das gilt nicht nur für Aspekte des alltäglichen Lebens, wie z. B. für die Fragen, wer die Betreuung übernehmen soll oder bei welcher Bank Konten existieren, sondern auch immer stärker für die digitale Welt. Da das Leben immer digitaler wird, ist eine Vollmacht über die „digitalen Angelegenheiten" ebenfalls sinnvoll.
 
Die Erzdiözese Freiburg hat aus diesem Anlass die Infomappe „Für alle Fälle vorgesorgt" erstellt: Sie soll  - auch mit den zugehörigen Formularen „Die richtigen Formulierungen" sowie der Ergänzung „Abschied aus der digitalen Welt" - eine wertvolle Unterstützung für den eigenen Weg der Vorsorge sein. In der Mappe finden sich Informationen und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht, zur Betreuungsverfügung und zur Patientenverfügung sowie zum Thema digitale Vorsorge.
Hier können Sie die kostenlose Infomappe bestellen.
 
 
Die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) bieten zudem eine Broschüre an, die theologisch-ethischen Aspekte eines christlichen Umgangs mit dem Ende des irdischen Lebens berücksichtigt. Die "Christliche Patientenvorsorge" können Sie hier herunterladen.
 
Darüber hinaus stellt Ihnen der SKM (Katholischer Verein für soziale Dienste in der Stadt Freiburg e.V.) auf seiner Website eine Patienten-Verfügung in "Leichter Sprache" zur Verfügung, die Sie hier herunterladen können.