Die Messe LEBEN UND TOD gehört seit Jahren zu den zentralen deutschsprachigen Veranstaltungsformaten im Bereich Palliative Care, Hospizarbeit, Trauerbegleitung und Vorsorge. Am 16. und 17. Oktober 2026 ist sie erneut in Freiburg zu Gast und verwandelt die Messehallen in einen Ort intensiver fachlicher Begegnung, gesellschaftlicher Debatte und persönlicher Reflexion.
Nachrichten
Fachtag mit Buchvorstellung am 17. Oktober 2026
Wie trauern Menschen in verschiedenen Religionen? Die Vielfalt von Weltanschauung und Religionen, die unsere Gesellschaft kennzeichnet, begegnet auch unter Trauernden und stellt sich als Aufgabe in der Trauerbegleitung. Das Wissen vom Anderen vermindert die Fremdheit und ermöglicht Spielräume in der Begegnung. In dem Buch „In Obhut trauern – Trauer und Trauerbegleitung in Religionen“ werden wesentliche Vorstellungen einiger in unserer Gesellschaft wichtiger Religionen zu Sterben, Tod und Jenseits und ihre Bedeutung für die Trauer und Trauerbegleitung vorgestellt. Dies wird Thema dieses Fachtages sein. Die Inhalte betreffen Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Spiritual Care und das wachsende Feld von religionsloser Trauer. Am Vormittag werden in kurzen Vorträgen zentrale Vorstellungen vorgestellt, am Nachmittag bieten Workshops die Gelegenheit zum Austausch.
Die meisten Situationen, in denen Sterben, Tod und Trauer zum Tragen kommen, sind herausfordernd. Um betroffene Menschen zu unterstützen und das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten zu stärken, sind nun zwei Kurzfilme entstanden, die die Themen barrierearm zugänglich machen.
Mit 'Sterbewelten – der Hospizpodcast' empfiehlt sich ein Format, das sich wohltuend von schnellen Talkformaten und oberflächlichen Lebenshilfe-Podcasts abhebt. Der Podcast des Christophorus Hospiz Verein verbindet fachliche Expertise mit der Erfahrung gelebter Hospizarbeit – ruhig, reflektiert und nah an den Menschen. Moderiert werden die Folgen unter anderem von Stephanie Wossilus, die selbst ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig ist.
Sterbesegen
„Den Segen Gottes zu den Sterbenden tragen.“ – Mit dem neu erschienenen Sterbesegen „Auf dem Weg ins Licht“ legen die Schweizer Bischöfe in einem jüngst erschienen Büchlein Texte vor, die Menschen am Ende ihres Lebens und ihren Angehörigen Segen zusprechen möchten.
Beten mit Sterbenden
Manchmal wird es am Lebensende still. Gespräche brechen ab, Gedanken bleiben unausgesprochen, und vieles, was vorher wichtig war, tritt in den Hintergrund. Gerade dann können Gebete oder Lieder eine besondere Kraft entfalten. Nicht als schnelle Antwort auf das, was geschieht – sondern als etwas, das trägt.
„Was gibt mir jetzt Halt? Woran kann ich mich festhalten, wenn vieles unsicher wird? Und was trägt mich, wenn ich an meine Grenzen komme?“ Solche Fragen treten häufig in den Vordergrund, wenn Menschen mit schwerer Krankheit, Abschied und Sterben konfrontiert sind. Sie weisen auf das hin, was in der Palliative Care als Spiritualität verstanden wird: die persönliche Suche nach Sinn, Hoffnung, Trost und innerem Frieden – unabhängig davon, ob jemand religiös ist oder nicht.
Bischöfe und Caritas sprechen sich gegen den Assistierten Suizid aus
Die Deutschen Bischöfe und der Caritasverband haben mit ihrem Papier „Den Weg des Lebens gehen“ im März 2026 gemeinsame Leitlinien zur Prävention von Suiziden und zum Umgang mit Suizidwünschen in katholischen Einrichtungen veröffentlicht und damit ihre Position zum Schutz des Lebens bekräftigt: Beihilfe zum Suizid ist die falsche Antwort auf einen Suizidwunsch.
Messe LEBEN UND TOD. Veranstaltung - April 2026 in Bremen
Die Messe LEBEN UND TOD fand am 10. und 11. April 2026 in Bremen statt und bestätigte erneut ihre besondere Rolle als Schnittstelle zwischen Fachkongress und offener Publikumsveranstaltung.
Gemeinsam für ein gutes Miteinander der Generationen: Die Kampagne "Respekt kennt kein Alter!" setzt sich für gegenseitige Achtung zwischen Menschen verschiedener Lebensalter ein. Denn es wird deutlich, dass Verbindendes zu finden und zu stärken ist - ganz egal wie alt jemand ist.
Treffpunkt für Trauernde
Jeden zweiten Donnerstag im Monat Begegnung und Austausch
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