Nachrichten

 
Hier finden Sie Nachrichten zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.
 
  
Erstmals an deutscher theologischer Fakultät
Schwerstkranke und sterbende Menschen brauchen medizinische und pflegerische Versorgung – und spirituelle Begleitung. Nach der Weltgesundheitsorganisation gehört Spiritual Care zur ganzheitlichen Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen dazu. Neben Schmerzen haben sterbende und sehr kranke Menschen auch Bedürfnisse spiritueller Art.
Am 12. Mai ist der internationale Tag der Pflege
 
Klangbilder entdecken
öffnen, hören, eintauchen
ein Moment für mich
 
im Mittleren und Südlichen Breisgau
Am Anfang stand die Idee, ein niederschwelliges Angebot für trauernde Menschen im Sozialraum zu etablieren: Wenn die Trauerfeier vorbei ist und Menschen aus dem Umfeld wieder in den Alltag zurückkehren, bleiben Trauernde häufig allein zurück. Die Zeit scheint für sie still zu stehen, doch die Welt dreht sich weiter. In solchen oder ähnlichen Situationen wäre es hilfreich und Trost spendend, wenn Trauende einen Ort hätten, an dem sie erzählen, weinen und Kraft tanken können.
Gemeinsam Abschied nehmen
Wenn Sterben, Tod und Trauer in unser Leben einbrechen, ändert sich alles. Nichts ist fortan mehr selbstverständlich. Betroffene – Menschen im Angesicht des Todes wie auch ihre Angehörigen – suchen nach Orientierung und Information: Was passiert beim Sterben? Was kann ich selbst noch Gutes tun? Wer kann mich in meiner Trauer begleiten?
Ein Angebot in Buchen, Obrigheim, Sinsheim und Neufrach
Wir stellen uns als Kirche dem Auftrag, Tote zu begraben und Trauernde zu trösten. Dies ist sogar eine Kernaufgabe unseres Handels. Heute kann und darf dies – auch auf Grund der Trauerforschung nicht oberflächlich geschehen. Es bedarf neben der Trauerliturgie und den Gedenktagen Weiteres. Die TrauerTheken als Orte des Trostes und der Unterstützung sind in ihrer Konzeption so angelegt, dass Menschen sich sehr niederschwellig mit dem Thema Trauer präventiv befassen können. Ebenso bieten diese Bibliotheken aber auch Angehörigen und Trauernden selbst Wissens-, Trost- und Begleitungsliteratur. TrauerTheken gibt es bereits in Buchen, Obrigheim, Sinsheim und Neufrach.
Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland haben einen "Gemeinsamen Text" für Kirchengemeinden veröffentlicht, die ihre Angebote demenzsensibel gestalten wollen.
 
Ein Beitrag von Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums
Seit der Gründung der ersten Hospize und Palliativstationen in Deutschland in den 1980er Jahren hat Palliative Care eine rasante Ausbreitung erfahren. Gegenwärtig stehen die Akteure vor der Aufgabe, den Sorge-Gedanken als Haltung auf die ganze Gesellschaft auszuweiten. Ein solches Engagement bedeutet auch, dem vorzubeugen, dass Suizide zum normalen Ausweg aus schweren körperlichen und psychischen Krisen werden. 
Engagement der Erzdiözese Freiburg
Die Erzdiözese Freiburg war im Jahr 2023 auf der Messe Leben und Tod vertreten: Mit einem Ausstellungsstand präsentierten sich verschiedene Referate der Erzdiözese bei der zweiten Messe „Leben und Tod“ am 20. und 21. Oktober 2023 auf dem Messegelände in Freiburg und suchten das Gespräch und den Austausch mit den Messe-Besucher*innen.
Die Caritas-Altenhilfe Konstanz hat im September 2023 das Pflegeheim Haus Zoffingen eröffnet. Neben der klassischen Pflege gibt es dort eine Station speziell zur Kurzzeit- und Palliativpflege – als Modellprojekt in enger Kooperation mit dem Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz und dem Hospizverein.
Stärkung palliativer Kompetenz in der stationären Pflege
Neues Kursangebot für Pflegeeinrichtungen wird entwickelt
 
Panta rhei, alles fließt, sagt der griechische Philosoph Heraklit. Die Grenzen zwischen Alt und Jung, Leben und Tod sind im einen Moment gültig, und schon im nächsten verlieren sie ihre Substanz. Wir alle schwimmen im selben Fluss, und dabei verändern wir uns stetig. Menschen in der stationären Pflege wissen darum. Denn Pflegeeinrichtungen sind Orte des Lebens – und des Sterbens. Alle Mitarbeiter*innen tragen dazu bei, die Würde von Bewohner*innen bis zuletzt zu wahren.
Unterstützung durch das Pflegeteam hilft bei Trauerprozessen
Die von Prof. Dr. Arndt Büssing (Universität Witten) und Prof. Dr. Klaus Baumann (Universität Freiburg und dem Palliative Care Forum eng verbunden), erstellte Studie zu Verlust- und Trauererfahrungen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie und der Bedeutung der Unterstützung durch das Behandlungs- und Pflegeteam (original: »Experience of loss and grief among people from Germany who have lost their relatives during the pandemic: the impact of healthcare professionals' support«) zeigt, wie bedeutsam die Unterstützung der Angehörigen sterbender Menschen durch das Behandlungs- bzw. Pflegeteam ist.
 
Jetzt anmelden: Basiskurs für die Begleitung am Lebensende
Menschen stellen sich angesichts der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung oder des eigenen Sterbeprozesses existenzielle Fragen, und ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter sind oft die einzigen Adressaten, wenn es um spirituelle Themen geht. Kernfragen sind dabei: Was ist Spiritualität überhaupt? Wie äußert sie sich? Ist Spiritualität dasselbe wie Religiosität? Und hat das eine Bedeutung für die Begleitung?
 
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