Nachrichten

 
Hier finden Sie Nachrichten zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.
 
  
im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags
Am 28. November 2022 hat sich der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema Suizidhilfe und Suizidprävention beschäftigt. In seinem Urteil vom 26. Februar 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber aufgetragen, sich mit dem Thema Suizidassistenz zu befassen.
Wie gute Begleitung sterbender Menschen den weiteren Trauerprozess prägt
Das Triptychon, ein dreigeteiltes Bild, ist häufig auf Flügelaltären zu sehen. Es ist so konzipiert, dass die drei Teile des Bildes eine Einheit bilden, z. B. am Hochaltar im Freiburger Münster oder am Dresdener Marienaltar. Um die Verbundenheit verschiedener Zeiten der Trauer – der Sterbetrauer, der Todestrauer und der Weiterlebetrauer – und deren gegenseitige Prägung darzustellen, greift Ruthmarijke Smeding in ihrem Trauermodell das Format des Triptychons auf [1]. 
Auszug aus dem »Dialog zweier Blätter« (Felix Salten)
Bunt werdende Bäume mit ihren fallenden Blättern prägen zurzeit den Anblick der Natur. Auf dieses herbstliche Bild greift der Schriftsteller Felix Salten zurück, als er über den Tod nachdenkt.
In einem Dialog lässt er zwei Blätter Folgendes sprechen:
In einer groß angelegten Kampagne sucht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gegenwärtig die Aufklärung darüber, was eigentlich unter »Palliative Care« zu verstehen ist, voranzutreiben und die Angebote der Palliative Care bekannter zu machen.
Badische Landeskirche und Erzbistum Freiburg zur Woche für das Leben 2022
In einer Online-Veranstaltung am Abend des 5. Mai haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Vortrag von Prof. Dr. Thomas Klie über das Thema Demenz und Sorgende Gemeinschaften informiert und in der anschließenden Podiumsdiskussion über konkrete Projekte und die Sicht auf Demenz von Landesbischöfin Prof. Dr. Heieke Springhart und Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz informiert.
Bundesweite Eröffnung der Woche für das Leben 2022 in Leipzig
Mit einem ökumenischen Fernsehgottesdienst haben die evangelische und katholische Kirche am 30. April 2022 in Leipzig die bundesweite ökumenische Aktion Woche für das Leben eröffnet. Unter dem Titel »Mittendrin. Leben mit Demenz« macht diese auf die Situationen von Menschen mit Demenz aufmerksam und will einen Umgang mit Demenz fördern, der Ängste abbaut. Die Kirchen sehen auch die großen Herausforderungen für Angehörige und wollen Seelsorgeangebote und Beratung weiter ausbauen. 
Fachkongress in Bremen
»Gibt es im Himmel Eiscreme?« – Kinder und Jugendliche in der Sterbe- und Trauerbegleitung
 
Die LEBEN UND TOD ist eine Mischung aus einem Fachkongress für Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattungskultur, einer begleitenden Messe sowie Vorträgen und Rahmenprogramm für Betroffene, Angehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Großes Bedürfnis nach Seelsorge
Eines der Themenfelder des Palliative Care Forums bildet das Themenfeld der Trauerbegleitung. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Caritaswissenschaft der Universität Freiburg und dem Lehrstuhl für Medizintheorie an der Universität Witten/Herdecke hat das Palliative Care Forum ein wissenschaftliches Projekt zur Erforschung der Situation von Trauer und Trauerbegleitung in der Pandemie auf den Weg gebracht.
Mehr als 100.000 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland an oder mit Corona gestorben. Viele von ihnen sind isoliert und alleine gestorben – hunderttausende von Angehörigen konnten den Sterbenden nicht so nahe sein, wie es ihrem Wunsch entsprochen hätte.
Orientierungshilfen und Stellungnahmen
Was die Bundesregierung in der vergangenen Legislatur nicht mehr fertigstellen konnte, wird vermutlich zeitnah in der sich gerade etablierenden Regierung aufgenommen. Dazu gehört die Auseinandersetzung über ein geplantes Gesetz zum assistierten Suizid, auch (Bei-)Hilfe zur Selbsttötung oder kurz: Suizidhilfe.
Internationaler Lehrgang Januar 2022 bis Juni 2023
Wie soll die Gesellschaft von morgen aussehen? Wie wollen wir das Miteinanderleben gestalten? Menschen engagieren sich in vielen Ländern der Welt für eine neue gesellschaftliche Sorgekultur – für eine konviviale Gesellschaft, die ein gutes Leben für alle ermöglicht. Viele haben sich bereits auf den Weg gemacht. In Quartieren, in Stadtteilen, in Gemeinden und Dörfern wachsen und gedeihen Ideen, Initiativen und Projekte. Sie widmen sich dem sozialen Miteinander und experimentieren mit neuen Zugängen zum Thema Care (Sorge), das Zukunftsaufgabe und -chance zugleich ist.
 
 
Dranbleiben, online sein! Demenz und Digitalisierung
Unter dem Motto „Dranbleiben, online sein! Demenz und Digitalisierung“ geht die Katholische Akademie Freiburg dem Gedanken auf die Spur, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen mit der Digitalisierung für ein Leben mit einer Demenz-Diagnose für die Betroffenen – Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – verbunden sind. Gerade angesichts der Corona-Pandemie wird von vielen Seiten der Ruf nach einem Vorantreiben der Digitalisierung laut. Gilt das auch für den Bereich der Demenz?
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