PallPan: Palliativversorgung in Pandemiezeiten
Mehr als 100.000 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland an oder mit Corona gestorben. Viele von ihnen sind isoliert und alleine gestorben – hunderttausende von Angehörigen konnten den Sterbenden nicht so nahe sein, wie es ihrem Wunsch entsprochen hätte.
Damit Vereinsamung und palliativmedizinische Unterversorgung von sterbenden Menschen in den kommenden Wochen und Monaten vermieden werden, haben Palliativmedizinerinnen und Palliativmediziner eine Informationsplattform freigeschaltet. Unter www.pallpan.de finden sich konkrete Ideen, praxisnahe und leicht zugängliche Handlungsempfehlungen für Betroffene, Angehörige, Versorger und politische Entscheider.
Die Informationen wurden in einem deutschlandweiten Forschungsverbund zusammengetragen. Themen sind etwa »Abschied und Trauer«, »Besuch und Nähe«, »Mitarbeiter*innen-Unterstützung«, »Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen«, »Pandemie-Pläne«, »Infektionsschutz vs. Patient*innenbedürfnisse«.
Auch der Lehrstuhl für Palliativmedizin der Universitätsklinik Freiburg ist an diesem Projekt mitbeteiligt. Hier findet sich der Link zur Webseite: www.pallpan.de
Verena Wetzstein

