An Irish Goodbye

Das ist kein Film für sensible Gemüter. Und sicherlich auch kein Beitrag dazu, wie Trauerprozesse gut gelingen können. Aber: Dieser Film hat nicht umsonst den Kurzfilm-Oscar 2023 gewonnen! Lassen Sie sich von einer etwas skurrilen Geschichte zweier ganz verschiedener Brüder berühren. Was sie verbindet, ist ihre Trauer um die verstorbene Mutter. Was sie zusammenbringt, sind die besonderen Herausforderungen, die sie gemeinsam bewältigen sollen – angeblich ein testamentarischer Wunsch ihrer Mutter.

Zwei Männer, von denen einer eine Urne in den Händen hält
Als ihre Mutter stirbt, treffen die Brüder Turlough und Lorcan wieder aufeinander. Lorcan hat das Down-Syndrom, ist aber weitaus lebensbejahender als sein älterer Bruder, der die Farm der Mutter in Nordirland verkaufen und Lorcan in die Obhut einer Tante geben will. In die trostlose Zeit des Abschiednehmens von der Mutter kommt eine überraschende Wendung, als die Brüder von ihrem Pfarrer eine Liste der Dinge erhalten, die sich die Verstorbene vor ihrem Tod gewünscht hat. Die sehr skurrilen hundert Aufgaben müssen die Brüder nun gemeinsam bewältigen und nähern sich dabei unerwartet wieder einander an. Kurzfilm-Oscar 2023, 23 Minuten.
 
zwei Männer in einem Zimmer, von denen der eine eine Urne in den Händen hält
Trauer will verbinden
 
 
Verfügbarkeit:
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Autor:
Thomas Belke, Leitung der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik