Wenn ich traurig bin

Ein Animationsfilm mit methodisch-didaktischem Begleitmaterial

Traurigkeit bedrückt. Traurigkeit kann lähmen. Jedoch: Trauernde Menschen können auch wieder ins Licht, in die Leichtigkeit finden.
Einfühlsam und eindringlich vermittelt das als Animationsfilm verfilmte Gedicht „Wenn ich traurig bin“, wie es einem gehen kann mit Dunkel und Hell, mit Sprachlosigkeit und Ausdruck und mit Traurigkeit, die kommt und auch entschwebt.

Auf dunklem Untergrund erscheinen die hellen Konturen eines Gesichts. Eines Gesichts, das zu Beginn Tränen weint. Ein gelbes Gebilde versucht gleichsam wie ein Lächeln im Gesicht seinen Ort zu finden. Doch es wird hinweggenommen von einer Taube. Eindringlich die ruhige Stimme der Erzählerin dazu: „Wenn ich traurig bin, versteckt sich mein Lächeln. Die Worte sind in meinem Kopf eingesperrt. Wenn ich traurig bin, ist auch die Welt ganz still.“ Und dann der erzählerische und visuelle Wendepunkt: „Wenn ich traurig bin, küsst du meine Stirn, damit meine Traurigkeit verschwindet.“
 
Wir können uns von diesem 7-minütigen Film von Lilit Altunyan einfach nur anrühren lassen und erleben, welche Assoziationen in uns aufkommen. Wer „Wenn ich traurig bin“ in Gruppen und / oder einem pädagogischen Kontext einsetzen möchte, findet im methodisch-didaktischen Begleitmaterial vielfältige Anregungen.
 
 
 
 
Verfügbarkeit:
Trailer auf YouTube, englische Untertitel: 'When I Am Sad' trailer (Lilit Altunyan, Armenia) - YouTube
 
Eine einmalige, kostenfreie Registrierung ist unter www.medienzentralen.de erforderlich.
 
Autor:
Thomas Belke, Leitung der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik