Inklusion am Lebensende?!
Der Bereich der Behindertenhilfe und der Wiedereingliederungshilfe steht damit vor großen Herausforderungen: Die Zahl der Menschen mit Behinderung, die alt werden und in den Einrichtungen und begleitet von Diensten sterben, steigt stetig an: Können/ wollen / müssen Einrichtungen auch Sterbebegleitung anbieten? Wie soll sie aussehen? Was kann jeder tun, damit die Begleitung gut wird? Der Fachtag experimentierte damit, Expertinnen und Experten aus der Behindertenhilfe mit Expertinnen und Experten aus der Hospizarbeit zusammen zu bringen und so in gemeinsamer Zusammenarbeit Wege zu finden, wie Sterbebegleitung für Menschen mit Behinderung gelingen kann. Die Referierenden und die Teilnehmenden waren sich am Ende einig: Vernetzung und Dialog könnte am Ende beide Bereiche befruchten.
Es bleibt spannend, wie einzelne Kooperationen und politische Strategien hier in Zukunft weitergehen. Angesichts der drängenden praktischen Themen wie Vorausverfügungen in einfacher Sprache, der Umgang mit freiwilligem Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit oder auch der Trauerbegleitung bleibt der Dialog der Expertinnen und Experten dringend notwendig.
Das beim Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. angesiedelte Implementierungsprojekt setzt neue Maßstäbe in der konkreten Arbeit vor Ort. Die Initiative Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg, deren Projektleitung in der Katholischen Akademie liegt, macht es sich zur Aufgabe, das Engagement der vielen Personen und Institutionen im Rahmen Palliative Care innerhalb der Erzdiözese sichtbar zu machen.
