Vieles hat die Corona-Pandemie verändert. Auch die Art und Weise, wie über Verluste getrauert wird. Während der Lockdown-Zeit und in Zeiten der Kontaktbeschränkungen war vieles, was in normalen Zeiten trägt – eine Umarmung, vertraute Rituale, menschliche Nähe – nur schwer möglich.
Trauernde begleiten
Studientag - 14.10.2021
Welchen Einfluss hat also die Pandemie auf den Trauerprozess?
Wie können von der Corona-Pandemie geprägte Trauernde hilfreich begleitet werden?
Und wie bereiten wir uns künftig auf die Begleitung von Trauerprozessen vor?
Am 14. Oktober 2021 haben 40 Interessierte an einem Studientag, den die Katholische Akademie Freiburg gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Seelsorgeamt und dem Institut für Pastorale Bildung durchgeführt hat, unter Corona-Bedingungen in den Räumen der Akademie getagt: Marianne Bevier und Christoph Bevier, beides erfahrene Seelsorger in der Trauerbegleitung, haben in ihren Vorträgen eigene Akzente gesetzt: So folgten die Teilnehmenden den Ausführungen zu »Trauer und das Zusammenleben von Menschen« ebenso wie über Rituale als hilfreiche Instrumente in der Trauerbegleitung reflektiert wurde. In Workshops arbeiteten die Teilnehmenden dann intensiv je nach Interesselage zu Themen wie einer »Theologie der Trauer« oder »Digitalen Trauerräumen«.
Eindrücklich waren die Reflexionen zur »Ars moriendi et vivendi«, die die Teilnehmenden in Gruppen erarbeiteten und in einem Gallery Walk einander zum Austausch gaben.
Verena Wetzstein



