Die Messe Leben und Tod fand am 10. und 11. April 2026 in Bremen statt und bestätigte erneut ihre besondere Rolle als Schnittstelle zwischen Fachkongress und offener Publikumsveranstaltung.
Grenzgänge
Rückblick auf die Messe Leben und Tod im April 2026 in Bremen
Die Messe zeigte einmal mehr, dass die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer nicht nur notwendig, sondern auch verbindend sein kann. Sie schafft Räume für Austausch, Reflexion und neue Perspektiven – für das Fachpublikum ebenso wie für eine interessierte Öffentlichkeit.
Unter dem diesjährigen Leitthema „Grenzgänge: Zwischen Tradition und Vision in Pflege, Hospiz und Trauerarbeit“ widmete sie sich den Übergängen, die das Lebensende prägen – zwischen Leben und Tod, zwischen individueller Trauer und gesellschaftlichem Umgang mit Verlust und besonders den Fragen um das Verbundenbleiben mit den Toten – speziell durch KI und andere digitale Formate.
Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums der Erzdiözese Freiburg, war als Mitglied im fachlichen Beirat der Messe Leben und Tod vor Ort und bestätigt: „In Fachvorträgen, offenen Vorträgen und Workshops wurde deutlich, wie vielschichtig diese Grenzbereiche sind.“ Fachleute aus Hospiz- und Palliativengagement, Pflege, Seelsorge und Bestattungskultur kamen ebenso zu Wort wie Begleitende und Ehrenamtliche. Dabei entstand ein Dialog, der fachliche Expertise mit persönlicher Erfahrung verband. Wie Susanne Kränzle in ihrem Grußwort betonte: „Grenzgänge fordern uns heraus, hinzusehen, zuzuhören und miteinander neue Wege zu finden.“ Dieser Gedanke zog sich spürbar durch den Fachkongress und die Ausstellungen in der Messehalle.
Mit diesem Impuls richtet sich der Blick nun nach vorn: Am 16. und 17. Oktober 2026 wird die Messe Leben und Tod in Freiburg stattfinden und den begonnenen Dialog weiter vertiefen. Die Erzdiözese Freiburg wird dann wieder mit einem Ausstellungsstand vertreten sein. Die Mitarbeitenden freuen sich auf Ihren Besuch und den Dialog!

