Tod und Sterben

Filmtipps

Filme können Themen anschaulich, informativ und emotional vermitteln. Filme vertiefen Verständnis und eröffnen Gesprächsräume. Filme sprechen mehrere Sinne zugleich an.


Die Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik hat den Auftrag, qualitativ hochwertige Filme zu existenziellen und religiösen Themen, für Glaube, Kirche und Gesellschaft anzubieten. Filme benötigen für deren Einsatz in Gruppen oder Veranstaltungen besondere Rechte. Die Mediathek hat diese angekauft, Sie sind also auf der sicheren Seite! – Besonders reichhaltig ist unser Film-Angebot im Themenfeld Sterben, Tod, Trauer. Heute stellen wir Ihnen drei Produktionen vor, die sich in vielfältiger Art und Weise mit dem befassen, was nach dem Tod geschehen kann.
 
9einhalbs Abschied
Kurzspielfilm 14 Min., Deutschland, 2010, Eignung ab 6 Jahren
Warum kann man den toten Hamster Neuneinhalb nicht wieder anknipsen wie einen Lichtschalter? Und wie kommt er wohl in den Himmel, wo er weiterleben kann? Eine kleine Geschichte über zwei Brüder und die wichtigen Fragen des Lebens, die sich auch so mancher Erwachsener nicht immer beantworten kann.
 
 
 
 
 
 
Tod und Sterben - Und was dann?
Dokumentarfilm, 26 Min., Deutschland, 2021, Eignung ab 12 Jahren
Der Tod ist das Unverfügbare schlechthin: Er lässt sich nicht berechnen, nicht aus der Welt schaffen, macht Angst. Daher wird er im Alltag häufig verdrängt. Diese Produktion begleitet einen jungen Mann, der sich aus eigener Betroffenheit heraus dem Thema stellt. Er findet Möglichkeiten des Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer vor und er erfährt von den Antworten der Religionen, der Philosophie, der Kunst und der Biologie auf die Frage nach der Bedeutung des Todes und dem Danach. Die Mediathek empfiehlt einen Einsatz des Films ab 14 Jahren.
 
Auf Winter folgt Frühling
Dokumentarfilm, 48 Min., Deutschland, 2019, Eignung ab 16 Jahren
"Aus Freude war Trauer geworden, aus Zweisamkeit Einsamkeit und mein Leben hatte keinen Sinn mehr. Fast zwei Jahrzehnte später weiß ich jetzt, was das Leben in Wirklichkeit ist: hell und dunkel, Tag und Nacht, Freude und Leid. Das eine geht nicht ohne das andere", sagt Gustav im Film.
Dieser Film erzählt vom Abschiednehmen und von der Trauerbewältigung beim Tod des Lebenspartners. Die Partner waren für die Protagonist*innen des Films der Mittelpunkt ihres Lebens. Der Zeitpunkt der Trennung durch den Tod und des Beginns des anschließenden Lebens alleine war unbestimmt und die Gedanken hieran wurden angstbesetzt in weite Ferne gedrängt.
Der Film thematisiert, was mit den überlebenden Menschen bei der Konfrontation mit dem Verlust geschieht, wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. "Du fühlst dich verlassen, weil du das Liebste und Kostbarste verloren hast. Immer hoffst du, dass sie plötzlich vor dir steht – ähnlich wie bei eurer ersten Begegnung, dich anlächelt und zu dir mit weicher, freundlicher Stimme spricht."
 
 
Die Nutzung dieser Filme setzt eine Anmeldung im Medienportal für den Bereich der Erzdiözese Freiburg voraus: www.medienzentralen.de - Personen, die in einer kirchlichen, katholischen Einrichtung beruflich tätig oder engagiert sind, erhalten die Möglichkeit für Verleih und Download/Streaming der hier vorgestellten Filme. Bitte informieren Sie uns darüber bei der Registrierung (-> Kommentar-Feld). Wenn eine solche Berechtigung nicht möglich ist, können die Filme als DVD ausgeliehen werden. Die Mediathek-Angebote sind kostenfrei. Nur beim DVD-Rückversand sind die Portokosten von den Nutzenden zu tragen.
Thomas Belke, Leitung Mediathek, Erzbischöfliches Seelsorgeamt