Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland: Projektgruppe HOPAN legt Empfehlungen zur Netzwerkarbeit vor

Hospiz- und Palliativarbeit gelingt nur im Miteinander. 
Die Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutschen Hospiz- und Palliativverband e.V. und die Bundesärztekammer haben zusammen eine Broschüre herausgegeben, in der sich Empfehlungen für eine konstruktive Netzwerkarbeit finden. Sie richtet sich vorwiegend an Leitungspersonen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren von regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerken.

Im Rahmen der HOPAN-Studie wurden über einen Zeitraum von knapp 3 Jahren regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland untersucht. Die HOPAN-Studie wurde vom Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert und vom Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover umgesetzt. Auf Grundlage einer Bestandserhebung und -analyse der regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland wurden gemeinsam mit Leitungspersonen, Fachexpertinnen / Fachexperten und Netzwerkkoordinatorinnen / Netzwerkkoordinatoren Empfehlungen zur Netzwerkarbeit entwickelt. Die Empfehlungen sollen die etablierten und im Aufbau befindlichen Netzwerke dabei unterstützen ihre Strukturen, Arbeitsweisen und Kooperationen in der Netzwerkarbeit weiterzuentwickeln.
 
Hände die ein Netz spinnen

Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerk unterstützen die Zusammenarbeit der Versorgungsakteure in der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Seit 2022 können diese Netzwerke nach § 39d SGB V durch die gesetzlichen Krankenversicherungen gefördert werden. Derzeit existieren über 80 regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland.

Hier kann die Broschüre heruntergeladen werden:
REGIONALE HOSPIZ- UND PALLIATIVNETZWERKE IN DEUTSCHLAND