Sterbewünsche

 

Todeswünschen begegnen

 
Im Krankenhaus ist der Umgang mit Sterben und Tod auch heute noch sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite wird auf speziellen Palliativstationen ein hohes Maß an Palliative Care Kultur in multiprofessionellen Teams gelebt. Auf der anderen Seite bleibt auf vielen Stationen unter dem hohen Druck kaum Zeit, sich intensiver und umfassender den Bedürfnissen  sterbender Menschen zu widmen – worunter gerade die betreuenden Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte auch leiden.
Wo vorrangig die Heilung im Fokus des Handelns steht, wird Sterben mancherorts gar noch immer als „Unfall“ angesehen und tabuisiert. Zugleich gibt es an vielen Orten wachsendes Bewusstsein und neue Ansätze, z. B. in Schulungen für das Pflegepersonal, in Kooperationen von Hospizgruppen mit Krankenhäusern, in Fallbesprechungen.
 
Wie kann auch außerhalb der spezialisierten Versorgung, auf „Normalstationen“ und in kleineren Krankenhäusern, noch besser auf die Situation sterbender Menschen eingegangen, wie können Ansätze einer Palliative Care Kultur auch dort noch stärker umgesetzt werden? Welche Angebote und welche Zusammenarbeit von Berufsgruppen in und außerhalb des Krankenhauses braucht es dazu?
 
Die Federführung für das Projekt liegt in der Hand des Seelsorgeamtes der Erzdiözese Freiburg.