
Neue Solidarität ist erforderlich, damit Menschen in Würde sterben können
Durch die Corona-Pandemie kamen das Bewusstsein um die Endlichkeit des Lebens und um die Bedeutung der Begleitung sterbender Menschen neu in den Fokus. Das Ergebnis von Umfragen hat sich bestätigt, wonach die meisten dort sterben möchten, wo es Menschen gut mit ihnen meinen. Um dies zu ermöglichen, ist neben dem weiteren Ausbau von Hospiz- und Palliativstrukturen eine neue Solidarität erforderlich: eine Solidarität unter den Menschen im Stadtviertel, im Dorf, im Quartier – eine sorgende Gemeinschaft. Dazu braucht es eine Politik zur Gestaltung der Rahmenbedingungen. Es braucht das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und auch von sozialen Einrichtungen und der Kirchen mit ihrem je eigenen Profil. An der Veranstaltung teilnehmen werden Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden, und Dr. Peter Birkhofer, Weihbischof in Freiburg. Prof. Dr. Andreas Heller, Professor für Palliative Care und Organisationsethik an der Karl-Franzens-Universität Graz, wird mit einem Vortrag wichtige Impulse liefern. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen teil:
- Prof. Dr. Klaus Baumann: Professor für Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Prof. Dr. Andreas Heller, Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh: Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden
- Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle: Sozialdezernentin des Landkreises Emmendingen
- Susanne Schmid: Sozialpädagogin, Koordinatorin der Hospizgruppe Freiburg e.V.
- Ina Zebe: Fachstelle »Sorgende Gemeinde werden«, Emmendingen
Keine Anmeldungen mehr möglich.

