Das Leitthema der diesjährigen Ausgabe lautet „Grenzgänge“. Gemeint sind damit die vielfältigen Übergänge und Spannungsfelder am Lebensende: zwischen Leben und Sterben, Autonomie und Fürsorge, Menschlichkeit und technischer Entwicklung. Besonders deutlich rückt dabei die Frage in den Fokus, wie Künstliche Intelligenz und digitale Systeme zunehmend in Pflege, Palliativversorgung und Trauerkultur hineinwirken – und wo ihre ethischen und praktischen Grenzen liegen.
Das Fachprogramm bringt erneut namhafte Stimmen aus Medizin, Ethik, Theologie und Sozialwissenschaft zusammen. Bereits angekündigt sind unter anderem Vorträge von Giovanni Maio, der darüber nachdenkt, warum die KI nicht alle Probleme lösen kann. Alexis Fritz wird aus theologischer Perspektive die Fragen von Hoffnung, Autonomie und Lebensende aufgreifen, während Thomas Hiemenz Impulse aus der Hospiz- und Palliativpraxis einbringt und Verena Baader und Susanne Schmid, die über das Ehrenamt „Hospizarbeit“ im Wandel reflektieren.
Die Erzdiözese Freiburg ist erneut mit einem eigenen Stand vertreten und bringt Perspektiven aus Seelsorge, Bildung und Pastoral ein. Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums der Erzdiözese Freiburg, ist im Beirat der Messe aktiv und prägt deren inhaltliche Ausrichtung mit.
Die LEBEN UND TOD 2026 lädt damit dazu ein, die „Grenzgänge“ unserer Zeit nicht nur zu beobachten, sondern gemeinsam zu diskutieren – zwischen Technik und Ethik, Nähe und Distanz, Leben und Abschied.
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